Aktuelle Studien- und Lehrangebote
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Gesamtansicht – Wintersemester 2026/2027
Ü BAC S1
(Sozialpädagogik 1)
- Seminar – Always on – always connected? Aufwachsen und Lebensbewältigung in der digitalen Gesellschaft
- Lehrperson
-
- Justus Schubert
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Siehe OPAL
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis SE2 221 In Präsenz bis MS1 315 In Präsenz bis MS1 321 In Präsenz bis MS1 321 In Präsenz - Beschreibung
- siehe OPAL
- Literatur
- siehe OPAL
- Seminar – Intersektionalität und Sozialpädagogik
- Lehrperson
-
- Dr. Annett Kupfer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Siehe Opal
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde MS1 321 In Präsenz - Beschreibung
- Diversität und „Differenzlinien“ wie Gender/Geschlecht, natio-ethno-kulturelle Herkunft, Klasse/Schicht, (zugeschriebene) Behinderung oder sexuelle Orientierung konstruieren dabei auch (sozial-)pädagogisches Handeln mit. Eine machtkritische, diskriminierungssensible, ‚intersektional kompetente‘ Sozialpädagogik wie Sozialarbeit nimmt reflexiv die Adressat:innen, den institutionellen wie strukturellen Rahmen, die konzeptionelle Ausgestaltung der Angebote wie die eigene Person als professionell Handelnde in den Blick. Dafür werden im Seminar verschiedene, ineinander verwobene, sich gegenseitig verstärkende oder abschwächende Dimensionen von Diversität und Intersektionalität u.a. anhand empirischer Studien reflektiert. Diskutiert werden hierbei der Einfluss von u.a. „gender, race and class“ auf Individuen und gesellschaftliche Verhältnisse und welche Positionen Sozialpädagogik und Sozialarbeit diesbezüglich einnehmen.
HINWEIS: Das Seminar startet in der 2. Vorlesungswoche am 22.10.2026 - Literatur
-
- Bock, Karin (2017): Soziale Arbeit zwischen Differenz- und Intersektionalitätsdiskursen: (K)eine Frage für die sozialdidaktische (Aus-)Bildung (mehr)? In: Anke Karber, Jens Müller, Kerstin Nolte, Peter Schäfer und Tilmann Wahne (Hg.): Zur Gerechtigkeitsfrage in sozialen (Frauen- )Berufen. Gelingensbedingungen und Verwirklichungschancen. Opladen: B. Budrich, S. 207–216.
- Bretländer, Bettina/ Köttig, Michaela/ Kunz, Thomas (Hrsg.) (2015): Vielfalt und Differenz in der Sozialen Arbeit. Perspektiven auf Inklusion. Stuttgart: Kohlhammer.
- Bronner, Kerstin; Paulus, Stefan (2021): Intersektionalität. Geschichte, Theorie und Praxis: Eine Einführung für das Studium der Sozialen Arbeit und der Erziehungswissenschaft 2., durchgesehene Auflage. [S.l.]: UTB GMBH
- Czollek, Leah Carola/ Perko, Gudrun/Kaszner, Corinne/Czollek, Max (2019): Praxishandbuch Social Justice und Diversity. Theorien, Training, Methoden, Übungen. 2. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.
- Emmerich, Marcus/ Hormel, Ulrike (Hrsg.) (2013): Heterogenität – Diversity – Intersektionalität. Zur Logik sozialer Unterscheidungen in pädagogischen Semantiken der Differenz. Wiesbaden: Springer VS.
- Giebeler, Cornelia/ Rademacher, Claudia/ Schulze, Erika (Hrsg.) (2013): Intersektionen von race, class, gender, body : Theoretische Zugänge und qualitative Forschungen in Handlungsfeldern der sozialen Arbeit. Opladen: Budrich.
- Kupfer, Annett (2019): Geschlecht plus X. Eine intersektionale Perspektive auf professionelle Kompetenzen in Beratung. In: Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis, 51 (4), S. 789 – 801.
- Lutz, Helma/ Herrera Vivar, María Teresa/ Supik, Linda (Hrsg.) (2013): Fokus Intersektionalität. Bewegungen und Verortungen eines vielschichtigen Konzepts. Wiesbaden: Springer VS.
- Seminar – Zugänge zum Inklusionsbegriff
- Lehrperson
-
- Lina Krüger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde MS1 323 In Präsenz - Beschreibung
-
Das Seminar lädt dazu ein, „Zugänge zum Inklusionsbegriff“ zu entdecken, da Fragen zu Inklusion – in theoretischer wie praktischer Auseinandersetzung – ganz unterschiedlich gestellt werden: So z.B. warnen Dannenbeck/Dorrance (2009) vor der „Entpolitisierung des Inklusionsgedankens“ und schlagen „Inklusion als Perspektive (sozial-)pädagogischen Handelns“ vor. Winkler stellt in „Kritik der Inklusion“ (2018) die Frage, ob Inklusion ohne Exklusion möglich ist, und perspektiviert „auf der einen Seite die Inklusion als Einschluss in das Ganze, auf der anderen Seite die Freiheit und Autonomie der individuellen Subjekte“ (ebd.: 6). In Bogers „Theorie der trilemmatischen Inklusion“ (2019) taucht Inklusion als Normalisierung/Dekonstruktion/Empowerment auf, während Wahl in ihrem „Plädoyer für Gerechtigkeit“ die „radikale Inklusion“ fordert (2023). Im Seminar werden wir unter anderem auf sozialhistorische Spurensuche zu(m) Inklusion(sbegriff) gehen, sodann Perspektivierungsweisen von Inklusion in unterschiedlichen Disziplinen/Professionen betrachten und uns daraufhin einigen exemplarischen theoretischen wie praktischen Zugängen zu Inklusion im Detail zuwenden. Die Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
Das Seminar findet in Kooperation mit dem Zentrum selbstbestimmt Leben Sachsen e.V. statt.
Das Seminar beginnt am 19.10.2026. Bitte kommen Sie zur Einführungsveranstaltung, um sich zu informieren. Die verbindliche Einschreibung findet erst nach der ersten Sitzung statt. Bitte beachten Sie, dass das Seminar regulär Montags in der 3 DS stattfindet und an 4 Terminen Montags Doppelsitzungen stattfinden werden (3 + 4 DS).
Termine und Zeiten zum Seminarablauf:
- 19.10.26 (3 DS)
- 26.10.26 (3 DS)
- 2.11.26 (3 DS)
- 9.11.26 (3 DS)
- 16.11.26 (3 DS)
- Doppelsitzung am 23.11.26 (3 + 4 DS)
- 7.12.26 (3 DS)
- Doppelsitzung am 14.12.26 (3 + 4 DS)
- Doppelsitzung am 11.1.27 (3 + 4 DS)
- 25.1.27 (3 DS)
- Doppelsitzung 1.2.27 (3 + 4 DS)
- Seminar – Grundlagen der Beratung
- Lehrperson
-
- Denise Anhut
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Siehe OPAL, Bekanntgabe in der ersten Sitzung
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde MS1 177 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beginnt am 19.10.2026 mit einer ersten organisatorischen Sitzung, um Ihnen einen Überblick zu geben:
Fühlen Sie sich herzlich eingeladen unverbindlich zu dieser ersten Sitzung zu kommen, in der Seminarplan sowie Seminar- und Sitzungsinhalte vorgestellt werden.
Über einen ersten kurzen thematischen Einstieg wollen wir uns dann weiterführend in die Diskussion über Erwartungen und Wünsche an das Seminar begeben und einen finalen Seminarplan erstellen.
Nach einer verbindlichen Anmeldung beginnen wir dann als feste Seminargruppe am 26.10.2026 mit der ersten inhaltlichen Sitzung. - Literatur
-
- Die Literatur wird im Seminar wöchentlich bekannt gegeben.
- Für die erste Sitzung ist keine Literatur vorbereitend zu lesen.
- Seminar – Soziale (Un)gleichheit als Herausforderung sozialpädagogischen Handelns
- Lehrperson
-
- Denise Anhut
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Siehe OPAL, Bekanntgabe in der ersten Sitzung
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde MS1 177 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beginnt am 19.10.2026 mit einer ersten organisatorischen Sitzung, um Ihnen einen Überblick zu geben:
Fühlen Sie sich herzlich eingeladen unverbindlich zu dieser ersten Sitzung zu kommen, in der Seminarplan sowie Seminar- und Sitzungsinhalte vorgestellt werden.
Über einen ersten kurzen thematischen Einstieg wollen wir uns dann weiterführend in die Diskussion über Erwartungen und Wünsche an das Seminar begeben und einen finalen Seminarplan erstellen.
Nach einer verbindlichen Anmeldung beginnen wir dann als feste Seminargruppe am 26.10.2026 mit der ersten inhaltlichen Sitzung. - Literatur
-
- Literatur wird wöchentlich im Seminar bekanntgegeben.
- Für die erste Sitzung ist keine Literatur vorbereitend zu lesen.
- Seminar – Sozialpädagogik in ländlichen Räumen - Theoretische Perspektiven und empirische Befunde
- Lehrperson
-
- Julia Seidel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis MS1 321 In Präsenz bis (MS1 326) In Präsenz bis (MS1 326) In Präsenz bis (MS1 326) In Präsenz - Beschreibung
- Das Blockseminar vermittelt theoretische und praxisnahe Grundlagen der Sozialpädagogik in ländlichen Räumen. Es werden besondere Lebenslagen, soziale Strukturen und infrastrukturelle Bedingungen in ländlichen Regionen analysiert und kritisch reflektiert. Anhand von aktuellen Studien und Fallbeispielen werden Theorie und Praxis miteinander verbunden. Ziel des Seminars ist es, ein reflektiertes Verständnis für die Besonderheiten ländlicher Sozial-räume zu entwickeln und Handlungskompetenzen für eine theoriegeleitete, sozialräumlich orientierte Praxis zu fördern. Die Vorbesprechung findet am 23.10.26 in der 3. DS statt.
- Literatur
- Wird im Seminar bekannt gegeben.
- Seminar – Alltag und Lebensweltorientierung
- Lehrperson
-
- Rouven Fuhrmann Reineck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde MS1 177 In Präsenz
- Seminar – RomaSpaces: Urbane Studien als Methoden in der Sozialen Arbeit
- Lehrperson
-
- Katrin Krahl
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis BEY 0E39 In Präsenz bis HSZ 0E01 In Präsenz bis HSZ 0E01 In Präsenz - Beschreibung
- HINWEIS: In dem Seminar kann keine Prüfungsleistung abgelegt werden.
Mittelpunkt des Seminars ist Soziale Arbeit im Spannungsfeld zwischen Urbanität und Antiromaismus – dem Rassismus gegenüber Roma* und Sinti*. Im Seminar werden politische Bildung, historisches und gegenwärtiges Wissen, Forschung und Diskurse zur Vergangenheit und Gegenwart dem speziellen Rassismus gegenüber Roma* und Sinti* untersucht und diskutiert. Das Seminar sensibilisiert für die unmittelbare städtische Umgebung und reflektiert Orte von Rassismus, Ausschluss und Armut, vom städtischen Raum über den TU-Campus bis hin zum Rathaus. Die Vielschichtigkeit von Diskriminierungen (institutionell/individuell/staatlich/beruflich) untersuchen wir mit verschiedenen Erkenntnismethoden: Das Lernen im und mit dem Stadtraum hat enge Bezüge zu urbanen künstlerischen Praktiken. Methodisch nähern wir uns daher den Themen u.a. mit Stadtexkursionen, textkritischem Lesen, Fotografie, Kartierung, Inputs, Skizzen und Filmdiskussionen.
- Seminar – Was ist Macht? Sozialpädagogische Perspektiven auf den Machtbegriff
- Lehrperson
-
- Jakob Göckeritz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde MS1 314 In Präsenz - Beschreibung
-
"Hinsichtlich des Machtbegriffs herrscht immer noch ein theoretisches Chaos. Der Selbstverständlichkeit des Phänomens steht eine totale Unklarheit des Begriffs gegenüber. Für den einen bedeutet sie Unterdrückung. Für den anderen ist sie ein konstruktives Element der Kommunikation" (Han, 2005, S. 8). Das Seminar soll als Forum dienen, dem Phänomen "Macht" in verschiedenster Weise nachzuspüren. Dabei soll in den Blick genommen werden, dass Macht mehr ist, als den Willen des Anderen zu erleiden. "Diese gewöhnliche Vorstellung von der Macht wird deren Komplexität nicht gerecht" (ebd., S. 9). Vor allem für Sozialpädagogik erscheinen solche Reflexionen sinnvoll, da "professionelle Soziale Arbeit Fragen der Macht auf unterschiedlichen Ebenen reflektieren muss – sowohl als machtausübende, als auch als machterfahrende Instanz" (Kraus/Sagebiel, 2021).
Kommen Sie gerne zur ersten Sitzung am Montag, 19.10.2026, um 09:20 Uhr in dem Raum MS1 314 und informieren Sie sich über die Inhalte des Seminars. Nach der ersten Sitzung wird die Einschreibung über OPAL stattfinden.
- Literatur
-
- Han, Byung-Chul (2005): Was ist Macht? Reclam: Stuttgart.
- Kraus, Björn und Juliane Sagebiel (2021): Macht in der Sozialen Arbeit. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/4143
- Seminar – Digitale Soziale Arbeit
- Lehrperson
-
- Jakob Göckeritz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis HSZ 301 In Präsenz bis MS1 321 In Präsenz bis MS1 322 In Präsenz bis MS1 322 In Präsenz - Beschreibung
-
Digitalisierung hat Hochkonjunktur, und umfasst längst viele Lebensbereiche. Sei es der Einkauf im Online-Store, Kommunikation mit Messenger-Diensten oder der Zeitvertreib auf Social-Media. „Jugendliche wachsen heute selbstverständlich mit und in digitalen Kulturen auf. Ihre Lebenswelten können als "post-digital" bezeichnet werden – wobei die Vorsilbe "post" hier nicht meint, dass die Phase der Digitalisierung schon abgeschlossen wäre. Sie soll vielmehr zeigen, dass wir schon jenseits der Phase sind, in der irgendetwas als explizit digital bezeichnet werden muss“ (Flasche 2021). Ebenfalls für Soziale Arbeit ergeben sich neue Herausforderungen und Anschlüsse. „Mit dem durch [Digitalisierung] vorangetriebenen Wandel gehen auch Transformationen für die Soziale Arbeit einher. Grundlegend kann festgestellt werden, dass sich das Digitale als für alle Facetten Sozialer Arbeit relevant erweist“ (Z. Neumeier/Weber 2026, S. 9).
Das Seminar soll als Plattform dienen, sich grundständig mit Begriffen nach Digitalisierung, (Post-)Digitalität und digitalen Lebenswelten auseinanderzusetzen. Weiterhin sollen vor allem für Soziale Arbeit Anschlüsse, Herausforderungen sowie auch kritische Rückfragen an die aktuellen Digitalisierungsprozesse bearbeitet werden. Kommen Sie gerne am 29.10.26 um 11.10 Uhr zur Vorbesprechung für das Blockseminar. Eine Einschreibung findet dann nach dem Termin statt.
- Literatur
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- Neumeier, Stefanie; Weber, Joshua (2026): Digitale Transformationsprozesse in der Sozialen Arbeit. Impulse zur aktiven Gestaltung. Verlag Barbara Budrich: Opladen, Berlin, Toronto.
- Flasche, Viktoria (2021): Postdigitale Bildungskonzepte in ländlichen Räumen. URL: https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/337292/postdigitale-bildungskonzepte-in-laendlichen-raeumen/
- Seminar – Schattenseiten der Kinder- und Jugendhilfe
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Karin Bock
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Beschreibung
- Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in sozialpädagogischen Institutionen ist nach wie vor ein wichtiger Gegenstand von Praxisdokumentationen und wissenschaftlicher Aufarbeitung. Die personenbezogenen, zeitlichen, räumlichen oder sozialen Grenzen der Ausübung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche werden vielfach nicht offen problematisiert und teilweise stark verharmlost, obwohl eine Legitimierung von gewaltförmigen Beziehungen zwischen pädagogischen Fachkräften und/oder Expert:innen anderer Disziplinen und/oder Wissenschaftler:innen und Schutzbefohlenen weder sozialisationstheoretisch, medizinisch, psychologisch noch pädagogisch begründet werden können. Die vorliegenden und inzwischen allgemein bekannten Erkenntnisse über das Leid derjenigen, die Gewalt in den Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe erfahren mussten, werden wir in diesem Seminar ins Zentrum stellen - und uns dabei die Gelegenheitsstrukturen genauer ansehen, die Gewalt in pädagogischen Einrichtungen befördern.
- Seminar – tba
- Lehrperson
-
- Dr. Lili Rebstock
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis BAR 0I88 In Präsenz bis HSZ 301 In Präsenz bis MS1 315 In Präsenz bis MS1 315 In Präsenz
Ü BAC S2
(Sozialpädagogik 2)
- Vorlesung – Soziale Probleme und Adressatinnen und Adressaten der Sozialpädagogik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Constanze Berndt
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 140
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag, jede ungerade Woche 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde BAR 205 In Präsenz - Beschreibung
- In der Vorlesung wird in Fragen der Konstitution sozialer Probleme sowie in grundlegende Systematiken und Fragen der Adressierung durch die Sozialpädagogik eingeführt. Es wird eine vergleichende Auseinandersetzung mit Ordnungslogiken und Praktiken der Adressierung gesucht und nach Denk- und Handlungsmöglichkeiten gefragt, die die Selbst- und Mitbestimmung von Adressat:innen als Akteur:innen zum Ausgangspunkt und Ziel sozialpädagogischen Handelns machen.
- Literatur
- wird in der Veranstaltung und über OPAL bekannt gegeben
- Vorlesung – Gesellschaftliche Transformationen im Spiegel der Sozialpädagogik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Constanze Berndt
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag, jede ungerade Woche 5. Doppelstunde bis 6. Doppelstunde HSZ 0E01 In Präsenz
- Vorlesung – Sozialpädagogik der Lebensalter
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Karin Bock
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 120
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde HSZ 304 In Präsenz - Beschreibung
- In der Vorlesung "Sozialpädagogik der Lebensalter" stehen sozialpädagogisch relevante Diskurse um Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter und Alter im Zentrum. In den einzelnen Vorlesungseinheiten werden dabei folgende Fragen verhandelt: Wie wird ein Lebensalter definiert und was ist Kindheit, was Jugend, was Erwachsenenalter und was Alter? Welche Sichtweisen auf die einzelnen Lebensalter sowie über alle Lebensalter hinweg sind für die sozialpädagogische Theoriebildung als auch für die Gestaltungsmöglichkeiten sozialpädagogisch-professionellen Handelns relevant? Welche sozialen Problemlagen, gesellschaftlichen Zumutungen und biographischen Herausforderungen werden an die einzelnen Lebensalter herangetragen und wie werden diese von den Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren/alten Menschen bewältigt? Und wie kann die Sozialpädagogik auf diese Herausforderungen reagieren? Für Prüfungsleistungen wird ausschließlich eine Klausur im Umfang von 90 Minuten angeboten.
- Vorlesung – Einführung in qualitative Forschungsmethoden
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Karin Bock
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde – Virtuell - Beschreibung
-
In der Vorlesung "Qualitative Forschungsmethoden" werden Grundlagen qualitativer resp. rekonstruktiver Sozialforschung vermittelt. Ziel der einzelnen Vorlesungseinheiten ist es,
- a) die Methodologie verschiedener Forschungsmethoden kennen zu lernen und
- b) anhand empirischer Datenmaterialien methodisch einzuüben.
Dafür sind die einzelnen Vorlesungseinheiten jeweils als Zwei-Schritt konzipiert: In einem ersten Schritt werden Grundlagentexte zur Forschungsmethode vorgestellt, in einem zweiten Schritt werden Datenmaterialien zur Analyse bereitgestellt. Die Vorlesungsreihe findet online statt, alle Informationen finden Sie im OPAL-Kurs.
- Vorlesung – Vorlesung Beratung
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Cornelia Wustmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung – – – Virtuell
- Seminar – Arbeit in und mit Gruppen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Cornelia Wustmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde MS1 303 In Präsenz
Hinweis:
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