Lehrveranstaltungen
Wichtiger Hinweis zur Planung
Bitte beachten Sie, dass es sich beim Kommentierten Vorlesungsverzeichnis um den aktuellen Bearbeitungsstand handelt. Alle im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Angaben erfolgen ohne Gewähr. Da die Semesterplanung ein dynamischer Prozess ist, kann es fortlaufend zu Änderungen und kurzfristigen Anpassungen (z. B. bei Terminen, Räumen oder Lehrpersonen) kommen.
Es wird daher empfohlen, die Einträge regelmäßig auf Aktualisierungen zu prüfen.
Module seit 2012 – Wintersemester 2026/2027
POL-GAM-SYS
(Großes Aufbaumodul Politische Systeme)
- Seminar – [Pw Sys - Herold] Politisches Verschwörungsdenken
- Lehrperson
-
- Maik Herold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde WÜR/007/H In Präsenz - Beschreibung
- QAnon und der angebliche „Deep State“, Erzählungen von einem gesteuerten „Great Replacement“, Theorien rund um die COVID-19-Pandemie oder Behauptungen, demokratische Wahlen seien von geheim agierenden Eliten manipuliert worden: Verschwörungsnarrative sind zu einem sichtbaren Bestandteil politischer Auseinandersetzungen geworden. Sie finden sich in sozialen Bewegungen und digitalen Öffentlichkeiten ebenso wie in der Kommunikation politischer Parteien und Führungspersonen. Sie können politische Feindbilder prägen, Misstrauen gegenüber Parlamenten, Wahlen, Medien oder Wissenschaft verstärken und zur Mobilisierung gegen eine vermeintlich verborgene politische Ordnung beitragen.
Aber was genau macht eine politische Erklärung zu einer „Verschwörungstheorie“? Nicht jeder Verdacht auf geheime Absprachen ist irrational – und reale politische Verschwörungen existieren. Ebenso wenig sind Verschwörungstheorien einfach mit Desinformation, Fake News oder politischem Misstrauen gleichzusetzen. Schon die Bestimmung des Gegenstands stellt die sozialwissenschaftliche Forschung vor erhebliche konzeptionelle und methodische Probleme. Wie lässt sich Verschwörungsdenken messen? Warum finden bestimmte Verschwörungsnarrative Zustimmung? Ist Verschwörungsdenken vor allem ein psychologisches Phänomen, Ausdruck gesellschaftlicher Krisen oder Bestandteil politischer Ideologien und populistischer Weltbilder? Welche Rolle spielen soziale Medien und politische Akteure bei seiner Verbreitung? Und wie belastbar ist eigentlich die empirische Evidenz für häufig behauptete Zusammenhänge zwischen Verschwörungsdenken, politischem Misstrauen, Radikalisierung, Gewalt und demokratischer Erosion?
Das Seminar ist zugleich als Forschungsseminar angelegt. Im Mittelpunkt steht daher nicht nur die Frage, was die Forschung über politisches Verschwörungsdenken weiß, sondern auch, wie dieses Wissen produziert wird: Wie werden abstrakte Konzepte operationalisiert? Welche Daten und Methoden erlauben welche Schlussfolgerungen? Und was kann eine Studie gerade nicht zeigen? Die Studierenden entwickeln im Verlauf des Semesters ein eigenes kleines empirisches Forschungsprojekt, das zum Semesterende in einer Forschungswerkstatt diskutiert und anschließend als Forschungsbericht ausgearbeitet wird. Vorausgesetzt werden die regelmäßige Vorbereitung der überwiegend englischsprachigen wissenschaftlichen Literatur, aktive Mitarbeit und die Bereitschaft zur kontinuierlichen Arbeit am eigenen Forschungsprojekt. Spezielle methodische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; Grundkenntnisse sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden sind hilfreich. - Literatur
-
- Amaral, Marcelle, Lucas Borba, Vanessa Lira, Eduarda Lessa & Nara Pavão (2026): “Do Conspiracy Theories Undermine Support for Democracy?”, Political Behavior. https://doi.org/10.1007/s11109-026-10130-1.
- Barkun, Michael (2013): A Culture of Conspiracy: Apocalyptic Visions in Contemporary America. 2. Aufl. Berkeley: University of California Press.
- Butter, Michael (2018): „Nichts ist, wie es scheint“. Über Verschwörungstheorien. Berlin: Suhrkamp.
- Butter, Michael & Peter Knight (Hg.) (2020): Routledge Handbook of Conspiracy Theories. London/New York: Routledge.
- Castanho Silva, Bruno, Federico Vegetti & Levente Littvay (2017): “The Elite Is Up to Something: Exploring the Relation Between Populism and Belief in Conspiracy Theories”, Swiss Political Science Review 23(4), 423–443.
- Douglas, Karen M., Robbie M. Sutton & Aleksandra Cichocka (2017): “The Psychology of Conspiracy Theories”, Current Directions in Psychological Science 26(6), 538–542.
- Douglas, Karen M. & Robbie M. Sutton (2023): “What Are Conspiracy Theories? A Definitional Approach to Their Correlates, Consequences, and Communication”, Annual Review of Psychology 74, 271–298.
- Goertzel, Ted (1994): “Belief in Conspiracy Theories”, Political Psychology 15(4), 731–742.
- Hameleers, Michael (2021): “They Are Selling Themselves Out to the Enemy! The Content and Effects of Populist Conspiracy Theories”, International Journal of Public Opinion Research 33(1), 38–56.
- Herold, Maik (2024): “The Impact of Conspiracy Belief on Democratic Culture: Evidence from Europe”, Harvard Kennedy School Misinformation Review 5(6). https://doi.org/10.37016/mr-2020-165.
- Herold, Maik (2025): “Who Believes in the ‘Great Replacement’? Political Attitudes and Democratic Alienation Among Supporters of Immigration-Related Conspiracy Theories in Europe”, Social Science Quarterly 106(2), e13481.
- Hofstadter, Richard (1964): “The Paranoid Style in American Politics”, Harper’s Magazine, November 1964, 77–86.
- Imhoff, Roland, Felix Zimmer, Olivier Klein et al. (2022): “Conspiracy Mentality and Political Orientation across 26 Countries”, Nature Human Behaviour 6, 392–403.
- Keeley, Brian L. (1999): “Of Conspiracy Theories”, The Journal of Philosophy 96(3), 109–126.
- Oliver, J. Eric & Thomas J. Wood (2014): “Conspiracy Theories and the Paranoid Style(s) of Mass Opinion”, American Journal of Political Science 58(4), 952–966.
- Stockemer, Daniel & Jean-Nicolas Bordeleau (2025): Conspiracy Theories and their Believers: A Comparative Outlook. Cambridge: Cambridge University Press.
- Sunstein, Cass R. & Adrian Vermeule (2009): “Conspiracy Theories: Causes and Cures”, The Journal of Political Philosophy 17(2), 202–227.
- Uscinski, Joseph E. & Joseph M. Parent (2014): American Conspiracy Theories. New York: Oxford University Press.
POL-KAM-IB
(Kleines Aufbaumodul Internationale Beziehungen)
- Seminar – [Pw IP - Bakalov] Die EU-Erweiterung nach Osten: Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformationen
- Lehrperson
-
- Ivan Bakalov
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/2-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar befasst sich mit der EU-Erweiterung nach Osten als Fallbeispiel für integratives Regieren in der Weltpolitik. Studierende werden eingeladen, sich der Untersuchung dieses laufenden Prozesses zu widmen, indem sie das konzeptionelle und theoretische Instrumentarium für einen selbstständigen und systematischen Forschungsansatz erwerben. Studierende werden an der Anwendung von einer Reihe theoretischer Perspektiven (inkl. rationalistischer, konstruktivistischer und kritischer Ansätze) in die Analyse der Ursachen und Auswirkungen der EU-Ostwerweiterung beteiligt. Das heißt die EU-Erweiterung wird nicht nur als ein institutioneller Prozess mit spezifischen Vorschriften und Verfahren betrachtet, sondern als ein umstrittener Prozess, dessen Flugbahn von Machtdynamiken, sozialen Konfigurationen und ideologischen Umwandlungen abhängt. Die theoriebezogenen Diskussionen werden die Studierenden für selbstständige Forschungsarbeit vorbereiten, indem sie die erworbenen konzeptionellen und theoretischen Kenntnisse in der empirischen Analyse anwenden. Das Seminar ist für Studierende angepasst, die selbstbewusst an aktuellen politischen Diskussionen über die Zukunft der EU teilnehmen möchten, sowie für diejenigen, die von einem vertieften Forschungsinteresse an verwandten Themen getrieben sind.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Pw IP - Gerstenberger] Außenpolitikanalyse
- Lehrperson
-
- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Warum führt ein Staat Krieg, während ein anderer auf Diplomatie setzt? Warum bricht eine Regierung mit langjährigen Bündnispartnern, während eine andere an ihnen festhält? Die Außenpolitikanalyse liefert die theoretischen Werkzeuge, um außenpolitische Entscheidungen zu verstehen und zu erklären – von historischen Krisen bis zu aktuellen geopolitischen Konflikten.
In diesem Seminar erarbeiten wir theoretische Ansätze, mit denen sich außenpolitische Prozesse und Entscheidungen erklären lassen. Dabei fragen wir: Welche Rolle spielen internationale Machtstrukturen, innenpolitische Interessen und gesellschaftliche Dynamiken oder auch die persönlichen Eigenschaften einzelner Entscheidungsträger:innen?
Wir beginnen auf der systemischen Ebene und fragen, wie Großtheorien der Internationalen Beziehungen außenpolitisches Verhalten aus der Struktur des internationalen Systems heraus erklären. Von dort aus wechseln wir auf die subsystemische Ebene und untersuchen, wie innenpolitische Faktoren wie Institutionen, Interessengruppen oder gesellschaftliche Debatten außenpolitische Entscheidungen prägen. Schließlich richten wir den Blick auf die Ebene des Individuums und beleuchten, wie psychologische und kognitive Prozesse Entscheidungsträger:innen beeinflussen.
Anhand historischer und aktueller außenpolitischer Fälle arbeiten wir heraus, wo die theoretischen Ansätze überzeugen und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Am Ende des Seminars sind Sie in der Lage, außenpolitische Prozesse eigenständig und systematisch zu analysieren, theoretisches Wissen auf konkrete Fälle anzuwenden und die Ergebnisse Ihrer Analyse kritisch einzuordnen. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
POL-GAM-THEO
(Großes Aufbaumodul Politische Theorie)
- Seminar – [Pw Theo - Dhawan] Justice and Protest
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Nikita Dhawan
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/2-01/U In Präsenz - Beschreibung
- In recent years, an increasing number of global citizens’ movements have taken “justice” as their explicit goal. This has been accompanied by a proliferation of protest actions that seek to reconfigure the way power, agency and resistance are being perceived and performed. Protest movements in different parts of the world evoke promises of radical political change through shaming powerful states and international institutions into good behavior. However, spaces of resistance themselves produce exclusions thereby complicating any easy understanding of power, agency and vulnerability. In this class we will simultaneously engage with scholarship on civil society and public spheres as well as focus on examples of new social movements globally. The effort will be to understand the link between democratization, social movement activism and international civil society action.
- Seminar – [Pw Theo - Gleißner] Demokratie, Gewalt, Widerstand
- Lehrperson
-
- Leyla Sophie Gleißner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/1-01/U In Präsenz bis ABS/0E04/U In Präsenz bis ABS/1-01/U In Präsenz bis ABS/0E04/U In Präsenz
- Seminar – [Pw Theo - Al-Taher] Theories of Liberation and Freedom Struggles - Anticolonial, Decolonial and Postcolonial Thought
- Lehrperson
-
- Hanna Al-Taher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz
POL-WO-Forschung
(Forschungsmodul)
- Seminar – [Pw IP - Bakalov] Die EU-Erweiterung nach Osten: Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformationen
- Lehrperson
-
- Ivan Bakalov
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/2-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar befasst sich mit der EU-Erweiterung nach Osten als Fallbeispiel für integratives Regieren in der Weltpolitik. Studierende werden eingeladen, sich der Untersuchung dieses laufenden Prozesses zu widmen, indem sie das konzeptionelle und theoretische Instrumentarium für einen selbstständigen und systematischen Forschungsansatz erwerben. Studierende werden an der Anwendung von einer Reihe theoretischer Perspektiven (inkl. rationalistischer, konstruktivistischer und kritischer Ansätze) in die Analyse der Ursachen und Auswirkungen der EU-Ostwerweiterung beteiligt. Das heißt die EU-Erweiterung wird nicht nur als ein institutioneller Prozess mit spezifischen Vorschriften und Verfahren betrachtet, sondern als ein umstrittener Prozess, dessen Flugbahn von Machtdynamiken, sozialen Konfigurationen und ideologischen Umwandlungen abhängt. Die theoriebezogenen Diskussionen werden die Studierenden für selbstständige Forschungsarbeit vorbereiten, indem sie die erworbenen konzeptionellen und theoretischen Kenntnisse in der empirischen Analyse anwenden. Das Seminar ist für Studierende angepasst, die selbstbewusst an aktuellen politischen Diskussionen über die Zukunft der EU teilnehmen möchten, sowie für diejenigen, die von einem vertieften Forschungsinteresse an verwandten Themen getrieben sind.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Pw IP - Gerstenberger] Außenpolitikanalyse
- Lehrperson
-
- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Warum führt ein Staat Krieg, während ein anderer auf Diplomatie setzt? Warum bricht eine Regierung mit langjährigen Bündnispartnern, während eine andere an ihnen festhält? Die Außenpolitikanalyse liefert die theoretischen Werkzeuge, um außenpolitische Entscheidungen zu verstehen und zu erklären – von historischen Krisen bis zu aktuellen geopolitischen Konflikten.
In diesem Seminar erarbeiten wir theoretische Ansätze, mit denen sich außenpolitische Prozesse und Entscheidungen erklären lassen. Dabei fragen wir: Welche Rolle spielen internationale Machtstrukturen, innenpolitische Interessen und gesellschaftliche Dynamiken oder auch die persönlichen Eigenschaften einzelner Entscheidungsträger:innen?
Wir beginnen auf der systemischen Ebene und fragen, wie Großtheorien der Internationalen Beziehungen außenpolitisches Verhalten aus der Struktur des internationalen Systems heraus erklären. Von dort aus wechseln wir auf die subsystemische Ebene und untersuchen, wie innenpolitische Faktoren wie Institutionen, Interessengruppen oder gesellschaftliche Debatten außenpolitische Entscheidungen prägen. Schließlich richten wir den Blick auf die Ebene des Individuums und beleuchten, wie psychologische und kognitive Prozesse Entscheidungsträger:innen beeinflussen.
Anhand historischer und aktueller außenpolitischer Fälle arbeiten wir heraus, wo die theoretischen Ansätze überzeugen und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Am Ende des Seminars sind Sie in der Lage, außenpolitische Prozesse eigenständig und systematisch zu analysieren, theoretisches Wissen auf konkrete Fälle anzuwenden und die Ergebnisse Ihrer Analyse kritisch einzuordnen. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Pw Theo - Dhawan] Justice and Protest
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Nikita Dhawan
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/2-01/U In Präsenz - Beschreibung
- In recent years, an increasing number of global citizens’ movements have taken “justice” as their explicit goal. This has been accompanied by a proliferation of protest actions that seek to reconfigure the way power, agency and resistance are being perceived and performed. Protest movements in different parts of the world evoke promises of radical political change through shaming powerful states and international institutions into good behavior. However, spaces of resistance themselves produce exclusions thereby complicating any easy understanding of power, agency and vulnerability. In this class we will simultaneously engage with scholarship on civil society and public spheres as well as focus on examples of new social movements globally. The effort will be to understand the link between democratization, social movement activism and international civil society action.
- Seminar – [Pw Theo - Gleißner] Demokratie, Gewalt, Widerstand
- Lehrperson
-
- Leyla Sophie Gleißner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/1-01/U In Präsenz bis ABS/0E04/U In Präsenz bis ABS/1-01/U In Präsenz bis ABS/0E04/U In Präsenz
- Seminar – [Pw Theo - Al-Taher] Theories of Liberation and Freedom Struggles - Anticolonial, Decolonial and Postcolonial Thought
- Lehrperson
-
- Hanna Al-Taher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz
POL-GAM-IB
(Großes Aufbaumodul Internationale Beziehungen)
- Seminar – [Pw IP - Bakalov] Die EU-Erweiterung nach Osten: Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformationen
- Lehrperson
-
- Ivan Bakalov
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/2-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar befasst sich mit der EU-Erweiterung nach Osten als Fallbeispiel für integratives Regieren in der Weltpolitik. Studierende werden eingeladen, sich der Untersuchung dieses laufenden Prozesses zu widmen, indem sie das konzeptionelle und theoretische Instrumentarium für einen selbstständigen und systematischen Forschungsansatz erwerben. Studierende werden an der Anwendung von einer Reihe theoretischer Perspektiven (inkl. rationalistischer, konstruktivistischer und kritischer Ansätze) in die Analyse der Ursachen und Auswirkungen der EU-Ostwerweiterung beteiligt. Das heißt die EU-Erweiterung wird nicht nur als ein institutioneller Prozess mit spezifischen Vorschriften und Verfahren betrachtet, sondern als ein umstrittener Prozess, dessen Flugbahn von Machtdynamiken, sozialen Konfigurationen und ideologischen Umwandlungen abhängt. Die theoriebezogenen Diskussionen werden die Studierenden für selbstständige Forschungsarbeit vorbereiten, indem sie die erworbenen konzeptionellen und theoretischen Kenntnisse in der empirischen Analyse anwenden. Das Seminar ist für Studierende angepasst, die selbstbewusst an aktuellen politischen Diskussionen über die Zukunft der EU teilnehmen möchten, sowie für diejenigen, die von einem vertieften Forschungsinteresse an verwandten Themen getrieben sind.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Pw IP - Gerstenberger] Außenpolitikanalyse
- Lehrperson
-
- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Warum führt ein Staat Krieg, während ein anderer auf Diplomatie setzt? Warum bricht eine Regierung mit langjährigen Bündnispartnern, während eine andere an ihnen festhält? Die Außenpolitikanalyse liefert die theoretischen Werkzeuge, um außenpolitische Entscheidungen zu verstehen und zu erklären – von historischen Krisen bis zu aktuellen geopolitischen Konflikten.
In diesem Seminar erarbeiten wir theoretische Ansätze, mit denen sich außenpolitische Prozesse und Entscheidungen erklären lassen. Dabei fragen wir: Welche Rolle spielen internationale Machtstrukturen, innenpolitische Interessen und gesellschaftliche Dynamiken oder auch die persönlichen Eigenschaften einzelner Entscheidungsträger:innen?
Wir beginnen auf der systemischen Ebene und fragen, wie Großtheorien der Internationalen Beziehungen außenpolitisches Verhalten aus der Struktur des internationalen Systems heraus erklären. Von dort aus wechseln wir auf die subsystemische Ebene und untersuchen, wie innenpolitische Faktoren wie Institutionen, Interessengruppen oder gesellschaftliche Debatten außenpolitische Entscheidungen prägen. Schließlich richten wir den Blick auf die Ebene des Individuums und beleuchten, wie psychologische und kognitive Prozesse Entscheidungsträger:innen beeinflussen.
Anhand historischer und aktueller außenpolitischer Fälle arbeiten wir heraus, wo die theoretischen Ansätze überzeugen und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Am Ende des Seminars sind Sie in der Lage, außenpolitische Prozesse eigenständig und systematisch zu analysieren, theoretisches Wissen auf konkrete Fälle anzuwenden und die Ergebnisse Ihrer Analyse kritisch einzuordnen. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Pw IP - Opitz] Transatlantic Relations
- Lehrperson
-
- Friedrich Opitz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis HSZ/0301/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
POL-KAM-THEO
(Kleines Aufbaumodul Politische Theorie)
- Seminar – [Pw Theo - Gleißner] Demokratie, Gewalt, Widerstand
- Lehrperson
-
- Leyla Sophie Gleißner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/1-01/U In Präsenz bis ABS/0E04/U In Präsenz bis ABS/1-01/U In Präsenz bis ABS/0E04/U In Präsenz
- Seminar – [Pw Theo - Al-Taher] Theories of Liberation and Freedom Struggles - Anticolonial, Decolonial and Postcolonial Thought
- Lehrperson
-
- Hanna Al-Taher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz