Lehrveranstaltungen
Wichtiger Hinweis zur Planung
Bitte beachten Sie, dass es sich beim Kommentierten Vorlesungsverzeichnis um den aktuellen Bearbeitungsstand handelt. Alle im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Angaben erfolgen ohne Gewähr. Da die Semesterplanung ein dynamischer Prozess ist, kann es fortlaufend zu Änderungen und kurzfristigen Anpassungen (z. B. bei Terminen, Räumen oder Lehrpersonen) kommen.
Es wird daher empfohlen, die Einträge regelmäßig auf Aktualisierungen zu prüfen.
Gesamtansicht – Wintersemester 2026/2027
PHF-SEBS-Hist-VM
(Vertiefung Moderne Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen)
- Hauptseminar – [Ge NNG - Zloch] Fußball in Europa im 20. und 21. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- Dr. Stephanie Zloch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Hauptseminar – [Ge SLG Rutz] Frauen im DEFA-Film [mit Filmreihe in der SLUB]
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Andreas Rutz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz - Beschreibung
- Seit den 1970er-Jahren wurden in Kinofilmen der DDR alternative Lebensmodelle diskutiert. Sie zeigten gerade für Frauen andere, emanzipiertere Perspektiven auf. Ein Grund für diese auffällige Konzentration waren die Restriktionen der staatlichen Zensur- und Kulturpolitik der DDR: „Frauen durften immer ein bißchen verrückter, ein bißchen phantasievoller, ein bißchen ausgeflippter, ein bißchen ärmer, ein bißchen magerer, ein bißchen alles-ein-bißchen-mehr sein als Männer. Männern hat man es übler genommen, wenn sie nicht Helden waren, Frauen durften das eher“, so die Drehbuchautorin Regine Kühn im Rückblick. Zugleich spiegelt die Aufmerksamkeit für weibliche Lebensgeschichten eine größere Sensibilisierung für Fragen der Gleichberechtigung und Emanzipation, wie sie auch in der Bundesrepublik und anderen Ländern zu konstatieren ist. Im Filmschaffen der DDR waren es interessanterweise zunächst eher Männer, die den Blick auf den Alltag von Frauen warfen. In den 1980er-Jahren traten dann auch verschiedene Regisseurinnen und Drehbuchautorinnen auf, die mit ihren Filmen und Reportagen die Situation von Frauen kritisch reflektierten.
Das Hauptseminar nutzt die Filme als Quellen zur Geschlechtergeschichte der DDR, denn Filme sind ein „Spiegel der bestehenden Gesellschaft“, wie der Journalist und Filmtheoretiker Siegfried Kracauer bereits 1928 bemerkte. Sie können Aufschluss über die in einer Gesellschaft relevanten Diskurse und Praktiken geben, sind Teil zeitgenössischer Aushandlungs- und Aneignungsprozesse. Wie jede andere Quelle erfordern sie eine Interpretation, die in den historischen und hier auch den künstlerisch-filmischen Kontext eingebettet sein muss.
Im Seminar werden neben den Filmen vor allem Forschungsliteratur und zeitgenössische Quellen diskutiert. Parallel wird ab dem 14. Oktober im Klemperer-Saal die von ISGV und SLUB organisierte Filmreihe „SIE. Frauen im DDR-Film“ gezeigt, die es uns ermöglicht, verschiedene Filme auf der großen Leinwand zu sehen.
Zum Programm der Filmreihe: https://www.isgv.de/aktuelles/veranstaltungen/details/sie-frauen-im-ddr-film - Literatur
- Frauenbilder in den DDR-Medien (Schriftenreihe Medienberatung 2), hrsg. v. der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 21997; Gräf, Christel: Waren Ostfrauen wirklich anders? Zur Darstellung von Frauen im DEFA-Gegenwartsfilm, in: Der geteilte Himmel. Höhepunkte des DEFA-Kinos 1946–1992, hrsg. v. Filmarchiv Austria, 2 Bde., Wien 2001, hier Bd. 2, S. 107-117; Kaminsky, Anna: Frauen in der DDR, Berlin 22017; Klauss, Cornelia / Schenk, Ralf (Hrsg.): Sie. Regisseurinnen der DEFA und ihre Filme, Berlin 2019.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Kolloquium – [Ge SLG Rutz] Landesgeschichtliches Kolloquium
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Andreas Rutz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Kolloquium dient der Diskussion aktueller Forschungen zur Sächsischen und Vergleichenden Landesgeschichte, etwa Abschlussarbeiten, Dissertationen oder anderen Projekten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf methodischen und konzeptionellen Aspekten. Zu fragen ist nach den Herausforderungen und Chancen für die Landesgeschichte, einerseits mit Blick auf aktuelle methodische Trends und Konjunkturen der Geisteswissenschaften und andererseits hinsichtlich derzeit sich vollziehender gesellschaftlicher Umbrüche und Entwicklungen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern vor Ort ist dafür entscheidend und wird durch entsprechende Gastvorträge und gemeinsame Diskussionsrunden unterstrichen.
- Literatur
- Werner Freitag u. a. (Hrsg.), Handbuch Landesgeschichte, Berlin/Boston 2018; Sigrid Hirbodian / Christian Jörg / Sabine Klapp (Hrsg.), Methoden und Wege der Landesgeschichte (Landesgeschichte 1), Ostfildern 2015.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Übung – [Ge SLG - Reppe] Kulturerbe in den Geschichtswissenschaften
- Lehrperson
-
- Antje Reppe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Beschreibung
- TU Dresden | Wintersemester 2026 / 2027
Ü: Kulturerbe-Konzepte und Geschichtswissenschaften (Mo., 3. DS)
Verantwortliche/r: Philipp Marko
Moderne / Neuere und Neueste Geschichte / Sächsische Landesgeschichte
Dozentin: Antje Reppe
Ort: BZW/A153/U; Zeit: Mo., 3. DS
Beschreibung:
Kulturerbe als eine Form der Vergegenwärtigung von Vergangenheit ist ein Konzept der nationalen und internationalen Kulturpolitik. Kulturerbe „wird gemacht“, das heißt es ist ein Ergebnis sozialer, diskursiver Praktiken, das sich aus Wertzuschreibungen ergibt.
In der Übung sollen Kulturerbe-Konzepte historisiert und die beteiligten Akteure beleuchtet werden. Anhand von Beispielen wird danach gefragt, welche Geschichtsbilder auf welche Art als kulturelles Erbe sichtbar und vermittelt werden. Konzepte von Erinnerungskultur und Begrifflichkeiten wie Authentizität, Tradition und Identität werden diskutiert.
Eine ausgeprägte Lektüre- und Diskussionsbereitschaft sind Voraussetzung für die Lehrveranstaltung. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Hauptseminar – [Ge TG - Meiske] Reparieren, Tunen, Hacken. Technikaneignung im transregionalen Vergleich
- Lehrperson
-
- Dr. Martin Meiske
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BZW/A255/U In Präsenz
- Kolloquium – [Ge TG - Meiske] Forschen und Schreiben in der Technik- und Wirtschaftsgeschichte
- Lehrperson
-
- Dr. Martin Meiske
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Seminar – [Ge TG - Ohlenforst] (Roh-)Stoffe der Zeitgeschichte. Historische Perspektiven auf die materielle Welt
- Lehrperson
-
- Sascha Ohlenforst
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Beschreibung
- folgt
- Literatur
- folgt
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Hauptseminar – [Ge HAIT – Ganzenmüller] Wie erschließt man sich historische Orte zur deutschen Diktaturgeschichte? Methoden und Praxis des reflektierten Gedenkstättenbesuchs
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde am vereinbarten Ort In Präsenz
- Lektürekurs – [Ge NNG - Fehlemann] Lektürekurs: Neue Forschungen zur Weimarer Republik
- Lehrperson
-
- PD Dr. Silke Fehlemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 1
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Opal
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde HSZ/0108/U In Präsenz - Beschreibung
- Seit einigen Jahren blicken wir anders auf die Weimarer Republik, sie wird nicht mehr nur als Vorgeschichte des Nationalsozialismus verstanden, sondern als eigenständige Epoche mit eigenen Potentialen. Die Republik war auch eine fragile Demokratie, geprägt von politischen Umbrüchen, wirtschaftlichen Krisen und gesellschaftlichen Spannungen. Gleichzeitig entwickelte sich diese Zeit zu einer kulturell und intellektuell besonders lebendigen Epoche: Literatur, Kunst, Film und Wissenschaft erlebten eine Phase großer Innovationen. Wir lesen und diskutieren gemeinsam anhand vor neueren Forschungen zur Weimarer Republik, wie eine Epoche interpretiert werden kann, wie historische Fragestellungen entstehen, wie mit Quellen umgegangen werden kann und mit welchen Methoden historische Forschung entsteht.
- Literatur
-
- Ute Daniel, Im Zwischenreich. Eine Geschichte der Weimarer Republik 1918 bis 1933 Hamburg 2026
- Eckart Conze/Astrid Wallmann (Hg.), Gefühlte Demokratie. Die Weimarer Erfahrung im 20. und 21. Jahrhundert, Frankfurt/New York 2024
- Andreas Braune / Tim Niendorf (Hrsg.): Die Politik in der Kultur und den Medien der Weimarer Republik, Stuttgart 2022
- Seminar – [Ge NNG - Fehlemann] Geschichte der Kindheit im 20. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- PD Dr. Silke Fehlemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde HSZ/0401/H In Präsenz - Beschreibung
- Kindheitsgeschichte hat eine doppelte Ausrichtung. Zum einen ist es spannend, sich anzuschauen, wie Kinder in vergangenen Epochen unter unterschiedlichen politischen Systemen geboren, erzogen, ausgebildet, ernährt und versorgt wurden und wie ihr jeweiliger Alltag aussah, zum anderen ist Kindheitsgeschichte immer auch ein Spiegel der allgemeinen Geschichte und kann viel über Normen, Werte und Ordnungen der jeweiligen Gesellschaften aussagen. Anhand ganz unterschiedlicher Quellen wie Schulbüchern, Hebammen-Lehrbüchern und Erziehungsratgebern sowie Selbstzeugnissen wie Briefen, Tagebüchern und Erinnerungen soll im Seminar ein breites Spektrum an Zugängen zur Kindheitsgeschichte erarbeitet werden. Diese Themen sollen beispielhaft in das Studium der neueren Geschichte einführen. Dabei wird auch das wissenschaftliche Arbeiten vertiefend erläutert.
- Literatur
-
- Zur Einführung:
- -Eckert, Georg/ Thorsten Beigel: Historisch Arbeiten: Handreichung zum Geschichtsstudium, Wien u.a. 2019
- -Freytag, Nils /Wolfgang Piereth, Kursbuch Geschichte. Tipps und Regeln für wissenschaftliches Arbeiten, 5. Aufl. Wien u.a. 2011
- -Gebhardt, Miriam: Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen. Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert, München 2009
- - Kössler, Till:Neue Ansätze der historischen Kindheitsforschung, in: Neue Politische Literatur 64 (2019), S. 537–558
- - Winkler, Martina: Kindheitsgeschichte,
- Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte,17.10.2016, https://docupedia.de/zg/Winkler_kindheitsgeschichte_v1_de_2016Win
- Übung – [Ge HAIT – Thoss] Orte der Präsenz des NS in Dresden - Quellen, Interpretation und digitale Kartierung
- Lehrperson
-
- Michael Thoss
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis TIL/110 In Präsenz bis TIL/110 In Präsenz bis TIL/110 In Präsenz bis TIL/110 In Präsenz
PHF-SEBS-Hist-FNZ
(Frühe Neuzeit)
- Vorlesung – [Ge SLG - Rutz] Frauen in der Frühen Neuzeit. Eine Geschlechtergeschichte
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Andreas Rutz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 290
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz - Beschreibung
- „On ne naît pas femme, on le devient. – Man ist nicht als Frau geboren, man wird es.“ Dieser philosophische Blick auf das weibliche Geschlecht von Simone de Beauvoir aus dem Jahre 1949 umreißt sehr prägnant ein Problem, mit dem sich die Geschichtswissenschaft in den letzten drei Jahrzehnten zunehmend intensiv auseinandergesetzt hat: die gesellschaftliche Konstruktion von Frauen und – in Erweiterung der Perspektive – auch Männern. Insbesondere die Frühneuzeitforschung hat zu der diesbezüglichen Diskussion entscheidend beigetragen: Wie unterschied sich das Leben von Frauen und Männern in diesem Zeitraum? Welche Rollen wurden den Geschlechtern zugewiesen? Wie wurden diese im Alltag konstruiert und reproduziert? Gab es gegebenenfalls Möglichkeiten, sich vorgefügten Rollenerwartungen zu entziehen?
Die Vorlesung möchte die Geschichte(n) von Frauen und Männern in der Frühen Neuzeit in ihrer wechselseitigen Bezogenheit in den Blick nehmen. Unter den Schlagwörtern Distinktion, Partizipation und Repräsentation wird es 1. um Fragen der Geschlechterdifferenz gehen (Geschlechterdiskurse, Körper und Kleidung, Männerräume/Frauenräume, Ehe und Familie), 2. um die Teilhabe von Frauen am öffentlichen Leben (Bildung und Erziehung, Arbeit, Religion und Konfession, Politik und Herrschaft, Recht, Kunst, Musik und Theater, Wissenschaft, Literatur und Publizistik) sowie 3. um geschlechtsspezifische Repräsentationsformen (Männerbilder/Frauenbilder). Die allgemeinen Zusammenhänge sollen im Überblick sowie anhand von konkreten Beispielen aus Sachsen und den angrenzenden Regionen erörtert und vertieft werden. - Literatur
- Nolte, Cordula: Frauen und Männer in der Gesellschaft des Mittelalters (Geschichte kompakt), Darmstadt 2011; Opitz-Belakhal, Claudia: Geschlechtergeschichte (Historische Einführungen 8), Frankfurt a. M. u.a. 22018; Wiesner-Hanks, Merry-E.: Women and Gender in Early Modern Europe, Cambridge 42019; Wunder, Heide: „Er ist die Sonn’, sie ist der Mond“. Frauen in der frühen Neuzeit, München 1992.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Vorlesung – [GE FN - Ziegler] Stuart England (1603-1714)
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Hannes Ziegler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 250
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz
- Übung – [GE FN - Ziegler] Die Krisen Englands im 17. Jahrhundert: Quellen und Forschungen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Hannes Ziegler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Seminar – [Ge FN - Kruk] Träume(n) in der Frühen Neuzeit
- Lehrperson
-
- Dr. Oliver Kruk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BZW/A255/U In Präsenz
PHF-SEBS-Hist-VV
(Vertiefung Vormoderne Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen)
- Übung – [Ge AG - Vollkommer] Die mittlere römische Kaiserzeit: von um 69 n.Chr. bis 284 n. Chr.
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Rainer Vollkommer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/0213/U In Präsenz bis ABS/0213/U In Präsenz bis ABS/0213/U In Präsenz bis ABS/0213/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Kolloquium – [GE FN - Ziegler] Neue Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Hannes Ziegler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 7. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Hauptseminar – [GE FN - Ziegler] Emotionen in der Frühen Neuzeit: Theorie und Geschichte
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Hannes Ziegler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Übung – [Ge MG - Bruhn] England im Frühmittelalter (ca. 450–1100) – Quellen und Forschungen
- Lehrperson
-
- Dr. Stephan Bruhn
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz
- Kolloquium – [Ge SLG Rutz] Landesgeschichtliches Kolloquium
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Andreas Rutz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Kolloquium dient der Diskussion aktueller Forschungen zur Sächsischen und Vergleichenden Landesgeschichte, etwa Abschlussarbeiten, Dissertationen oder anderen Projekten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf methodischen und konzeptionellen Aspekten. Zu fragen ist nach den Herausforderungen und Chancen für die Landesgeschichte, einerseits mit Blick auf aktuelle methodische Trends und Konjunkturen der Geisteswissenschaften und andererseits hinsichtlich derzeit sich vollziehender gesellschaftlicher Umbrüche und Entwicklungen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern vor Ort ist dafür entscheidend und wird durch entsprechende Gastvorträge und gemeinsame Diskussionsrunden unterstrichen.
- Literatur
- Werner Freitag u. a. (Hrsg.), Handbuch Landesgeschichte, Berlin/Boston 2018; Sigrid Hirbodian / Christian Jörg / Sabine Klapp (Hrsg.), Methoden und Wege der Landesgeschichte (Landesgeschichte 1), Ostfildern 2015.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Hauptseminar – [Ge MG - Breitenstein] Zwischen Klausur und Welt: Geschichte der Frauenklöster im Mittelalter
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Mirko Breitenstein
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde SE2/0201/H In Präsenz
- Lektürekurs – [Ge MG - Breitenstein] Visionen, Wissen und Weltdeutung: Hildegard von Bingen lesen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Mirko Breitenstein
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde SE2/0221/U In Präsenz
- Übung – [GE AG - Hollstein] Familiengeschichte und Aktualität auf Münzen der Römischen Republik (211-44 v. Chr.)
- Lehrperson
-
- Dr. Wilhelm Hollstein
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis Münzkabinett SKD In Präsenz bis Münzkabinett SKD In Präsenz bis Münzkabinett SKD In Präsenz bis Münzkabinett SKD In Präsenz bis Münzkabinett SKD In Präsenz bis Münzkabinett SKD In Präsenz bis Münzkabinett SKD In Präsenz bis Münzkabinett SKD In Präsenz
PHF-SEBS-Hist-VDid
(Vertiefung Geschichtsdidaktik)
- Kolloquium – [Ge Did - Link] - Historisch-Fachdidaktisches Forschungskolloquium
- Lehrperson
-
- Corinna Link
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 70
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 6. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz
- Hauptseminar – [Ge Did - Herrmann] - Schattenzeiten III
- Lehrperson
-
- Dr. Mathias Herrmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde HSZ/0103/U In Präsenz
- Hauptseminar – [Ge Did - Gätke] - Geschichte(n) bewerten
- Lehrperson
-
- Sara Gätke
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Hauptseminar – [Ge Did - Kempe] - Historisches Lernen mit Zeitzeug:innen - Die Nachwendezeit erinnern und erzählen
- Lehrperson
-
- Theresa Kempe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BZW/A154/U In Präsenz
PHF-SEBS-Hist-MA
(Mittelalter)
- Vorlesung – [Ge MG - Bruhn] England im Frühmittelalter (ca. 450–1100)
- Lehrperson
-
- Dr. Stephan Bruhn
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 200
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ASB/0120/H In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Ge MG - Bruhn] Exil und Diaspora im Mittelalter
- Lehrperson
-
- Dr. Stephan Bruhn
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Übung – [Ge MG - Bruhn] England im Frühmittelalter (ca. 450–1100) – Quellen und Forschungen
- Lehrperson
-
- Dr. Stephan Bruhn
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz
PHF-SEBS-Hist-NGZG
(Neueste Geschichte und Zeitgeschichte)
- Vorlesung – [Ge NNG - Ellerbrock] Theorien und Methoden in der Geschichtswissenschaft: vom Historismus zur Emotionsgeschichte und Digital Humanities
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Dagmar Ellerbrock
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde BZW/A253/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Hauptseminar – [Ge NNG - Zloch] Fußball in Europa im 20. und 21. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- Dr. Stephanie Zloch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Seminar – [Ge SLG - Pollack] Einführung in die sorbische Geschichte
- Lehrperson
-
- Dr. Friedrich Pollack
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis HSZ/0E01/U In Präsenz bis HSZ/0301/U In Präsenz bis HSZ/0E01/U In Präsenz bis HSZ/0E01/U In Präsenz bis HSZ/0E01/U In Präsenz - Beschreibung
- Wie verändert sich unser Bild von der Geschichte, wenn wir gewohnte Sichtweisen verlassen und einen anderen Beobachterstandpunkt einnehmen? Die Geschichte der Sorben lädt zu einem solchen Perspektivwechsel ein.
Die Sorben sind eine nationale Minderheit in Deutschland. Sprache, Kultur und Geschichte prägen bis heute ihr Selbstverständnis als eigenständiges Volk (serbski lud). Ihr angestammtes Siedlungsgebiet liegt in der Lausitz, die darum den wichtigsten Schauplatz der sorbischen Geschichte bildet. Zugleich bestehen seit Jahrhunderten enge Beziehungen und Verflechtungen zur deutschen Mehrheitsgesellschaft, den slawischen Nachbarvölkern sowie anderen nationalen Minderheiten.
Sorbische Geschichte ist damit einerseits Teil der sächsischen, deutschen und auch europäischen Geschichte und bildet andererseits ein produktives Korrektiv hegemonialer historischer Diskurse. Die Beschäftigung mit der sorbischen Geschichte vermittelt nicht nur Kenntnisse über eine nationale Minderheit, sondern lädt auch dazu ein, historische Zusammenhänge aus nicht-dominanten, subalternen Perspektive kritisch zu hinterfragen. Von den Sorben her betrachtet, gewinnen so zahlreiche vermeintlich vertraute Kapitel der neueren Geschichte neue Konturen: von der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress über die Revolutionen von 1848/49, die Gründung des Deutschen Reiches, die Weimarer Republik, die nationalsozialistische Diktatur und die DDR bis hin zur Friedlichen Revolution von 1989.
Das Seminar führt anhand ausgewählter Quellen und Forschungsliteratur in zentrale Entwicklungen der sorbischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts ein. Die Teilnehmenden erwerben grundlegendes Orientierungswissen und lernen wichtige Themen, Kontroversen und Hilfsmittel der sorabistischen Forschung kennen.
Das Seminar richtet sich an BA- und Lehramtsstudierende der Geschichte und Slavistik. Sorbische Sprachkenntnisse sind von Vorteil, werden aber nicht vorausgesetzt.
Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises werden die durchgängige Teilnahme und aktive Mitarbeit an den Blockterminen erwartet. Ein Besuch der begleitenden Tutorien am Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte wird empfohlen. - Literatur
- E. Pech: Zur Geschichte der Sorben in der Oberlausitz, in: Winfried Müller, Lars-Arne Dannenberg, Edmund Pech, Swen Steinberg: Kulturlandschaften Sachsens. Oberlausitz, Dresden/Leipzig 2011, S. 141-185; K. Lorenc (Hg.): Sorbisches Lesebuch/Serbska čitanka. Leipzig: Reclam 1981; H. Zwahr: Die Sorben: ihre neuere Geschichte vergleichend betrachtet. In: Lětopis. Zeitschrift für sorbische Ge-schichte und Kultur 48 (2001) 2, S. 3-28; Sorbisches Kulturlexikon Digital: https://www.sorabicon.de/kulturlexikon; APuZ-Themenheft „Lausitz“ (6-7/2020) online: https://www.bpb.de/apuz/304322/lausitz.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Ge SLG – Munke] Klemperers Tagebücher digital – Analysieren, Visualisieren und Kuratieren
- Lehrperson
-
- Martin Munke
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tagebuch von Victor Klemperer, das er von 1918 bis 1959 durchgängig führte, ist für den Zeitraum 1933 bis 1945 eines der umfangreichsten Zeugnisse zur Verfolgung im Nationalsozialismus und zum Holocaust. Seine Tagebücher bieten daher vielfältige Zugänge zur digitalen Aufarbeitung, ethischen Reflexion und digitalen Darstellung von Zeugnissen zur Shoah.
Im Seminar werden die Tagebücher mit verschiedenen Methoden der Digital Humanities analysiert, um am Ende, wenn möglich, in ein städtisches Projekt zur Erinnerungsarbeit in Dresden einzufließen. Das Seminar folgt dabei dem chronologischen Vorgehen bei einem digitalen Erschließungsprojekt. Nach einer Einführung in die historische Thematik und der ethischen Reflexion über Quellen aus der Zeit des Holocaust, wird u.a. mit automatisierter Handschriftentexterkennung gearbeitet. Anschließend werden Methoden der Named Entity Recognition, Stilometrie, sowie der Sentiments- und Emotionsanalyse auf die Tagebücher angewendet. Nach dem Fokus auf die Erschließung und Analyse stehen die Visualisierung und die Publikationsmöglichkeiten bis hin zur digitalen Ausstellung im Vordergrund. Abschließend werden Möglichkeiten der Umsetzung eines RAG-Chatbots erprobt.
Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit Stefan Leicht (Zentrum für Holocaust-Studien) aus dem DFG-Projekt H-Diaries statt. - Literatur
-
- Klemperer Online. Tagebücher 1918–1959 (Datenbank, Zugang über SLUB-Login)
- Todd Presner: Ethics of the Algorithm. Digital Humanities and Holocaust Memory, 2024 (E-Book, freier Zugang)
- Tim Cole/Alberto Giordano/Anne Kelly Knowles (Hgg.): Geographies of the Holocaust, 2014
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Vorlesung – [Ge TG - Meiske] Die Große Beschleunigung. Vom Wirtschaftswunder zu den ökologischen Krisen der Gegenwart
- Lehrperson
-
- Dr. Martin Meiske
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 150
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde ASB/0120/H In Präsenz
- Kolloquium – [Ge TG - Meiske] Forschen und Schreiben in der Technik- und Wirtschaftsgeschichte
- Lehrperson
-
- Dr. Martin Meiske
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Seminar – [Ge TG - Ohlenforst] (Roh-)Stoffe der Zeitgeschichte. Historische Perspektiven auf die materielle Welt
- Lehrperson
-
- Sascha Ohlenforst
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Beschreibung
- folgt
- Literatur
- folgt
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Vorlesung – [Ge NNG - Kind-Kovacs] Healing after the Holocaust: Survivors in Postwar Europe
- Lehrperson
-
- PD Dr. Friederike Kind-Kovács
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde MER/0002/H Hybrid - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lektürekurs – [Ge NNG - Fehlemann] Lektürekurs: Neue Forschungen zur Weimarer Republik
- Lehrperson
-
- PD Dr. Silke Fehlemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 1
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Opal
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde HSZ/0108/U In Präsenz - Beschreibung
- Seit einigen Jahren blicken wir anders auf die Weimarer Republik, sie wird nicht mehr nur als Vorgeschichte des Nationalsozialismus verstanden, sondern als eigenständige Epoche mit eigenen Potentialen. Die Republik war auch eine fragile Demokratie, geprägt von politischen Umbrüchen, wirtschaftlichen Krisen und gesellschaftlichen Spannungen. Gleichzeitig entwickelte sich diese Zeit zu einer kulturell und intellektuell besonders lebendigen Epoche: Literatur, Kunst, Film und Wissenschaft erlebten eine Phase großer Innovationen. Wir lesen und diskutieren gemeinsam anhand vor neueren Forschungen zur Weimarer Republik, wie eine Epoche interpretiert werden kann, wie historische Fragestellungen entstehen, wie mit Quellen umgegangen werden kann und mit welchen Methoden historische Forschung entsteht.
- Literatur
-
- Ute Daniel, Im Zwischenreich. Eine Geschichte der Weimarer Republik 1918 bis 1933 Hamburg 2026
- Eckart Conze/Astrid Wallmann (Hg.), Gefühlte Demokratie. Die Weimarer Erfahrung im 20. und 21. Jahrhundert, Frankfurt/New York 2024
- Andreas Braune / Tim Niendorf (Hrsg.): Die Politik in der Kultur und den Medien der Weimarer Republik, Stuttgart 2022
- Seminar – [Ge TG - Meiske] Technik- und Wirtschaftsgeschichte der DDR
- Lehrperson
-
- Dr. Martin Meiske
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Seminar – [Ge NNG - Fehlemann] Geschichte der Kindheit im 20. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- PD Dr. Silke Fehlemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde HSZ/0401/H In Präsenz - Beschreibung
- Kindheitsgeschichte hat eine doppelte Ausrichtung. Zum einen ist es spannend, sich anzuschauen, wie Kinder in vergangenen Epochen unter unterschiedlichen politischen Systemen geboren, erzogen, ausgebildet, ernährt und versorgt wurden und wie ihr jeweiliger Alltag aussah, zum anderen ist Kindheitsgeschichte immer auch ein Spiegel der allgemeinen Geschichte und kann viel über Normen, Werte und Ordnungen der jeweiligen Gesellschaften aussagen. Anhand ganz unterschiedlicher Quellen wie Schulbüchern, Hebammen-Lehrbüchern und Erziehungsratgebern sowie Selbstzeugnissen wie Briefen, Tagebüchern und Erinnerungen soll im Seminar ein breites Spektrum an Zugängen zur Kindheitsgeschichte erarbeitet werden. Diese Themen sollen beispielhaft in das Studium der neueren Geschichte einführen. Dabei wird auch das wissenschaftliche Arbeiten vertiefend erläutert.
- Literatur
-
- Zur Einführung:
- -Eckert, Georg/ Thorsten Beigel: Historisch Arbeiten: Handreichung zum Geschichtsstudium, Wien u.a. 2019
- -Freytag, Nils /Wolfgang Piereth, Kursbuch Geschichte. Tipps und Regeln für wissenschaftliches Arbeiten, 5. Aufl. Wien u.a. 2011
- -Gebhardt, Miriam: Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen. Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert, München 2009
- - Kössler, Till:Neue Ansätze der historischen Kindheitsforschung, in: Neue Politische Literatur 64 (2019), S. 537–558
- - Winkler, Martina: Kindheitsgeschichte,
- Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte,17.10.2016, https://docupedia.de/zg/Winkler_kindheitsgeschichte_v1_de_2016Win
- Übung – [Ge HAIT – Thoss] Orte der Präsenz des NS in Dresden - Quellen, Interpretation und digitale Kartierung
- Lehrperson
-
- Michael Thoss
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis TIL/110 In Präsenz bis TIL/110 In Präsenz bis TIL/110 In Präsenz bis TIL/110 In Präsenz
- Seminar – [Ge NNG - Schütz] Disruptionen und Transformationen in der DDR
- Lehrperson
-
- Dr. Johannes Schütz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
PHF-SEBS-Hist-Did
(Geschichtsdidaktik)
- Vorlesung – [Ge Did - Link] - Einführung in die Fachdidaktik I
- Lehrperson
-
- Corinna Link
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ASB/0028/H In Präsenz
- Hauptseminar – [Ge Did - Herrmann] - Schattenzeiten III
- Lehrperson
-
- Dr. Mathias Herrmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 12
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde HSZ/0103/U In Präsenz
- Hauptseminar – [Ge Did - Gätke] - Geschichte(n) bewerten
- Lehrperson
-
- Sara Gätke
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Hauptseminar – [Ge Did - Kempe] - Historisches Lernen mit Zeitzeug:innen - Die Nachwendezeit erinnern und erzählen
- Lehrperson
-
- Theresa Kempe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BZW/A154/U In Präsenz
PHF-SEBS-Hist-AG
(Antike)
- Vorlesung – [GE AG - Lundgreen] Babylon bis Barbarossa
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Christoph Lundgreen
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 250
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Übung – [GE AG - Lundgreen] Übung zur Vorlesung Babylon bis Barbarossa
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Christoph Lundgreen
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 250
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/2-01/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
PHF-SEBS-Hist-NG
(Neuere Geschichte)
- Übung – [Ge SLG - Reppe] Kulturerbe in den Geschichtswissenschaften
- Lehrperson
-
- Antje Reppe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Beschreibung
- TU Dresden | Wintersemester 2026 / 2027
Ü: Kulturerbe-Konzepte und Geschichtswissenschaften (Mo., 3. DS)
Verantwortliche/r: Philipp Marko
Moderne / Neuere und Neueste Geschichte / Sächsische Landesgeschichte
Dozentin: Antje Reppe
Ort: BZW/A153/U; Zeit: Mo., 3. DS
Beschreibung:
Kulturerbe als eine Form der Vergegenwärtigung von Vergangenheit ist ein Konzept der nationalen und internationalen Kulturpolitik. Kulturerbe „wird gemacht“, das heißt es ist ein Ergebnis sozialer, diskursiver Praktiken, das sich aus Wertzuschreibungen ergibt.
In der Übung sollen Kulturerbe-Konzepte historisiert und die beteiligten Akteure beleuchtet werden. Anhand von Beispielen wird danach gefragt, welche Geschichtsbilder auf welche Art als kulturelles Erbe sichtbar und vermittelt werden. Konzepte von Erinnerungskultur und Begrifflichkeiten wie Authentizität, Tradition und Identität werden diskutiert.
Eine ausgeprägte Lektüre- und Diskussionsbereitschaft sind Voraussetzung für die Lehrveranstaltung. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Ge SLG - Pollack] Einführung in die sorbische Geschichte
- Lehrperson
-
- Dr. Friedrich Pollack
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis HSZ/0E01/U In Präsenz bis HSZ/0301/U In Präsenz bis HSZ/0E01/U In Präsenz bis HSZ/0E01/U In Präsenz bis HSZ/0E01/U In Präsenz - Beschreibung
- Wie verändert sich unser Bild von der Geschichte, wenn wir gewohnte Sichtweisen verlassen und einen anderen Beobachterstandpunkt einnehmen? Die Geschichte der Sorben lädt zu einem solchen Perspektivwechsel ein.
Die Sorben sind eine nationale Minderheit in Deutschland. Sprache, Kultur und Geschichte prägen bis heute ihr Selbstverständnis als eigenständiges Volk (serbski lud). Ihr angestammtes Siedlungsgebiet liegt in der Lausitz, die darum den wichtigsten Schauplatz der sorbischen Geschichte bildet. Zugleich bestehen seit Jahrhunderten enge Beziehungen und Verflechtungen zur deutschen Mehrheitsgesellschaft, den slawischen Nachbarvölkern sowie anderen nationalen Minderheiten.
Sorbische Geschichte ist damit einerseits Teil der sächsischen, deutschen und auch europäischen Geschichte und bildet andererseits ein produktives Korrektiv hegemonialer historischer Diskurse. Die Beschäftigung mit der sorbischen Geschichte vermittelt nicht nur Kenntnisse über eine nationale Minderheit, sondern lädt auch dazu ein, historische Zusammenhänge aus nicht-dominanten, subalternen Perspektive kritisch zu hinterfragen. Von den Sorben her betrachtet, gewinnen so zahlreiche vermeintlich vertraute Kapitel der neueren Geschichte neue Konturen: von der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress über die Revolutionen von 1848/49, die Gründung des Deutschen Reiches, die Weimarer Republik, die nationalsozialistische Diktatur und die DDR bis hin zur Friedlichen Revolution von 1989.
Das Seminar führt anhand ausgewählter Quellen und Forschungsliteratur in zentrale Entwicklungen der sorbischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts ein. Die Teilnehmenden erwerben grundlegendes Orientierungswissen und lernen wichtige Themen, Kontroversen und Hilfsmittel der sorabistischen Forschung kennen.
Das Seminar richtet sich an BA- und Lehramtsstudierende der Geschichte und Slavistik. Sorbische Sprachkenntnisse sind von Vorteil, werden aber nicht vorausgesetzt.
Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises werden die durchgängige Teilnahme und aktive Mitarbeit an den Blockterminen erwartet. Ein Besuch der begleitenden Tutorien am Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte wird empfohlen. - Literatur
- E. Pech: Zur Geschichte der Sorben in der Oberlausitz, in: Winfried Müller, Lars-Arne Dannenberg, Edmund Pech, Swen Steinberg: Kulturlandschaften Sachsens. Oberlausitz, Dresden/Leipzig 2011, S. 141-185; K. Lorenc (Hg.): Sorbisches Lesebuch/Serbska čitanka. Leipzig: Reclam 1981; H. Zwahr: Die Sorben: ihre neuere Geschichte vergleichend betrachtet. In: Lětopis. Zeitschrift für sorbische Ge-schichte und Kultur 48 (2001) 2, S. 3-28; Sorbisches Kulturlexikon Digital: https://www.sorabicon.de/kulturlexikon; APuZ-Themenheft „Lausitz“ (6-7/2020) online: https://www.bpb.de/apuz/304322/lausitz.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Ge SLG – Munke] Klemperers Tagebücher digital – Analysieren, Visualisieren und Kuratieren
- Lehrperson
-
- Martin Munke
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tagebuch von Victor Klemperer, das er von 1918 bis 1959 durchgängig führte, ist für den Zeitraum 1933 bis 1945 eines der umfangreichsten Zeugnisse zur Verfolgung im Nationalsozialismus und zum Holocaust. Seine Tagebücher bieten daher vielfältige Zugänge zur digitalen Aufarbeitung, ethischen Reflexion und digitalen Darstellung von Zeugnissen zur Shoah.
Im Seminar werden die Tagebücher mit verschiedenen Methoden der Digital Humanities analysiert, um am Ende, wenn möglich, in ein städtisches Projekt zur Erinnerungsarbeit in Dresden einzufließen. Das Seminar folgt dabei dem chronologischen Vorgehen bei einem digitalen Erschließungsprojekt. Nach einer Einführung in die historische Thematik und der ethischen Reflexion über Quellen aus der Zeit des Holocaust, wird u.a. mit automatisierter Handschriftentexterkennung gearbeitet. Anschließend werden Methoden der Named Entity Recognition, Stilometrie, sowie der Sentiments- und Emotionsanalyse auf die Tagebücher angewendet. Nach dem Fokus auf die Erschließung und Analyse stehen die Visualisierung und die Publikationsmöglichkeiten bis hin zur digitalen Ausstellung im Vordergrund. Abschließend werden Möglichkeiten der Umsetzung eines RAG-Chatbots erprobt.
Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit Stefan Leicht (Zentrum für Holocaust-Studien) aus dem DFG-Projekt H-Diaries statt. - Literatur
-
- Klemperer Online. Tagebücher 1918–1959 (Datenbank, Zugang über SLUB-Login)
- Todd Presner: Ethics of the Algorithm. Digital Humanities and Holocaust Memory, 2024 (E-Book, freier Zugang)
- Tim Cole/Alberto Giordano/Anne Kelly Knowles (Hgg.): Geographies of the Holocaust, 2014
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ge TG - Ohlenforst] (Roh-)Stoffe der Zeitgeschichte. Historische Perspektiven auf die materielle Welt
- Lehrperson
-
- Sascha Ohlenforst
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Beschreibung
- folgt
- Literatur
- folgt
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Lektürekurs – [Ge NNG - Fehlemann] Lektürekurs: Neue Forschungen zur Weimarer Republik
- Lehrperson
-
- PD Dr. Silke Fehlemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 1
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Opal
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde HSZ/0108/U In Präsenz - Beschreibung
- Seit einigen Jahren blicken wir anders auf die Weimarer Republik, sie wird nicht mehr nur als Vorgeschichte des Nationalsozialismus verstanden, sondern als eigenständige Epoche mit eigenen Potentialen. Die Republik war auch eine fragile Demokratie, geprägt von politischen Umbrüchen, wirtschaftlichen Krisen und gesellschaftlichen Spannungen. Gleichzeitig entwickelte sich diese Zeit zu einer kulturell und intellektuell besonders lebendigen Epoche: Literatur, Kunst, Film und Wissenschaft erlebten eine Phase großer Innovationen. Wir lesen und diskutieren gemeinsam anhand vor neueren Forschungen zur Weimarer Republik, wie eine Epoche interpretiert werden kann, wie historische Fragestellungen entstehen, wie mit Quellen umgegangen werden kann und mit welchen Methoden historische Forschung entsteht.
- Literatur
-
- Ute Daniel, Im Zwischenreich. Eine Geschichte der Weimarer Republik 1918 bis 1933 Hamburg 2026
- Eckart Conze/Astrid Wallmann (Hg.), Gefühlte Demokratie. Die Weimarer Erfahrung im 20. und 21. Jahrhundert, Frankfurt/New York 2024
- Andreas Braune / Tim Niendorf (Hrsg.): Die Politik in der Kultur und den Medien der Weimarer Republik, Stuttgart 2022
- Seminar – [Ge NNG - Fehlemann] Geschichte der Kindheit im 20. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- PD Dr. Silke Fehlemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde HSZ/0401/H In Präsenz - Beschreibung
- Kindheitsgeschichte hat eine doppelte Ausrichtung. Zum einen ist es spannend, sich anzuschauen, wie Kinder in vergangenen Epochen unter unterschiedlichen politischen Systemen geboren, erzogen, ausgebildet, ernährt und versorgt wurden und wie ihr jeweiliger Alltag aussah, zum anderen ist Kindheitsgeschichte immer auch ein Spiegel der allgemeinen Geschichte und kann viel über Normen, Werte und Ordnungen der jeweiligen Gesellschaften aussagen. Anhand ganz unterschiedlicher Quellen wie Schulbüchern, Hebammen-Lehrbüchern und Erziehungsratgebern sowie Selbstzeugnissen wie Briefen, Tagebüchern und Erinnerungen soll im Seminar ein breites Spektrum an Zugängen zur Kindheitsgeschichte erarbeitet werden. Diese Themen sollen beispielhaft in das Studium der neueren Geschichte einführen. Dabei wird auch das wissenschaftliche Arbeiten vertiefend erläutert.
- Literatur
-
- Zur Einführung:
- -Eckert, Georg/ Thorsten Beigel: Historisch Arbeiten: Handreichung zum Geschichtsstudium, Wien u.a. 2019
- -Freytag, Nils /Wolfgang Piereth, Kursbuch Geschichte. Tipps und Regeln für wissenschaftliches Arbeiten, 5. Aufl. Wien u.a. 2011
- -Gebhardt, Miriam: Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen. Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert, München 2009
- - Kössler, Till:Neue Ansätze der historischen Kindheitsforschung, in: Neue Politische Literatur 64 (2019), S. 537–558
- - Winkler, Martina: Kindheitsgeschichte,
- Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte,17.10.2016, https://docupedia.de/zg/Winkler_kindheitsgeschichte_v1_de_2016Win
- Übung – [Ge HAIT – Thoss] Orte der Präsenz des NS in Dresden - Quellen, Interpretation und digitale Kartierung
- Lehrperson
-
- Michael Thoss
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis TIL/110 In Präsenz bis TIL/110 In Präsenz bis TIL/110 In Präsenz bis TIL/110 In Präsenz