Courses
Important Information
Please note that all information provided in the Annotated Course Catalogue is subject to change. While we strive for accuracy, all details are provided without guarantee, and ongoing adjustments or updates (e.g., regarding schedules, rooms, or instructors) may occur at any time.
It is therefore recommended to check the entries regularly for the latest updates.
Overall view – winter semester 2026/2027
PhF-KG-MA-TMH-B
(Basismodul Theorie, Methodik, Historiografie)
- Advanced seminar – [KuM Kg - Schankweiler] Bildkulturen in den Sozialen Medien – Praktiken, Ästhetiken, Methoden
- Teacher
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Max attendee capacity
- 20
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Wednesday 2nd double period ABS/0114/U In-person - Description
- Soziale Medien sind längst zu zentralen Infrastrukturen visueller Kultur geworden. Welche Bilder sichtbar werden und wie sie zirkulieren, hängt dabei wesentlich von den technischen und ökonomischen Strukturen der Plattformen ab. Mit generativer KI und synthetischen Bildern verändern sich gegenwärtig zudem die Ästhetiken sowie die Bedingungen von Bildproduktion, Autorschaft und Evidenz. Anhand ausgewählter Phänomene – von Memes und Filter über Tutorials und Influencer-Ästhetiken bis hin zu politischen und aktivistischen Bildpraktiken – fragen wir nach den Wechselwirkungen zwischen visuellen Formen, sozialen Praktiken und technischen Infrastrukturen. Zugleich werden diese Phänomene historisch perspektiviert und auf ihre Beziehungen zur Geschichte und Gegenwart der Kunst befragt. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Analyse zeitgenössischer Kunstwerke, die digitale Entwicklungen affirmieren, kommentieren oder kritisch reflektieren.
Außerdem werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie Bildkulturen in den Sozialen Medien methodisch untersucht werden können. Was kann die genaue Analyse einzelner Bilder leisten, wenn wir es zugleich mit millionenfach zirkulierenden und algorithmisch selektierten Bildbeständen zu tun haben? Wie lassen sich kunsthistorische und bildwissenschaftliche Verfahren mit Ansätzen der Kommunikationswissenschaften und Digital Humanities verbinden? Und welche neuen Herausforderungen entstehen in Zeiten von KI-produzierten Bildern? Das Seminar nimmt Soziale Medien damit zum Ausgangspunkt, um die gegenwärtigen Bedingungen visueller Kultur und ihrer Erforschung ebenso in den Blick zu nehmen wie ihre Wechselwirkungen mit der zeitgenössischen Kunst.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 14.10. statt. - Literature
-
- Bücher der Reihe „Digitale Bildkulturen“, hg. v. Annekathrin Kohout und Wolfgang Ullrich, Wagenbach Verlag.
- Jens Eder, Britta Hartmann, Chris Tedjasukmana: Bewegungsbilder. Politische Videos im Social Web, Berlin 2020.
- Andreas Ervik: Generative AI and the Collective Imaginary: The Technology-Guided Social Imagination in AI-Imagenesis, in: IMAGE. The Interdisciplinary Journal of Image Sciences, 37(1), 2023, S. 42-57.
- Winfried Gerling, Susanne Holschbach, Petra Löffler: Bilder verteilen. Fotografische Praktiken in der digitalen Kultur, Bielefeld 2018.
- André Gunthert: Das geteilte Bild. Essays zur digitalen Fotografie, Konstanz 2019.
- Julia Höner, Kerstin Schankweiler u.a. (Hg.): Affect me. Social Media Images in Art, Ausst.-Kat., KAI 10 | Arthena Foundation Düsseldorf, Leipzig 2017.
- Franziska Kunze (Hg.): Glitch: Die Kunst der Störung, Ausst.-Kat., Pinakothek der Moderne München, Berlin 2023.
- Roland Meyer: Es schimmert, es glüht, es funkelt – Zur Ästhetik der KI-Bilder, 2023, https://54books.de/es-schimmert-es-glueht-es-funkelt-zur-aesthetik-der-ki-bilder/
- Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
- Block seminar – [KuM Kg - Dreßen] Von 3D Objekten zu immersiven Raumkonstruktionen
- Teacher
-
- Prof. Dr. Angela Dreßen
- Max attendee capacity
- 15
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Description
- Ziel des Seminars ist die Erstellung von 3D Objekten und einer Virtual Reality Ausstellung. Dreidimensionale Gegenstände und Räume spielen eine immer größere Rolle im Bereich des Kulturgüterschutzes, des Ausstellungswesens und der historischen Rekonstruktion. Im Seminar werden in Theorie und Praxis verschiedene Methoden und Techniken besprochen und erprobt, wobei der Schwerpunkt auf der Erstellung von 3D Objekten und Virtual Reality Räumen liegen wird.
Im Opal-Kurs werden in Kürze mehr Informationen zum Seminarablauf und zur Ausstellungskonzeption bekannt gegeben.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende aus den MA-Programmen für Digital Humanities und der Kunstgeschichte. Der Kurs besteht aus zwei bis drei Onlinesitzungen und einer ca. dreitägigen Blockeinheit in Dresden im Januar 2027 (voraussichtlich 21.1.-23.1.27). Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Je nach Größe der Seminargruppe bekommen Studierende mit einer Prüfungsleistungen bevorzugt Zugriff auf eventuelle Software-Lizenzen.
Prüfungsleistung: Die Prüfungsleistung besteht in der Kreierung und Konzeption von 3D-Objekten und Ausstellungen in Virtual Reality Räumen und der Erstellung eines kurzen schriftliche Exposés.
Termine:
Digital: 16. Dezember 2026, 7.DS (18:30-20:00 Uhr)
Digital: 13. Januar 2027, 7. DS (18:30-20:00 Uhr)
Dresden, ABS/12: 21.-23. Januar 2027 (ganztägig, mit Exkursionen)
Digital: 3. Februar (Referate), 7. DS (18:30-20:00 Uhr) - Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
PhF-KG-MA-PW-V
(Vertiefungsmodul Praxis und Werkanalysen)
- Advanced seminar – [KuM KG - Müller] Hans Holbein d. J.
- Teacher
-
- Prof. Dr. Jürgen Müller
- Max attendee capacity
- 30
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Thursday 3rd double period ABS/0105/U In-person - Description
- Hans Holbein d. J. könnte man als einen „Bildnis-Ingenieur“ bezeichnen. Mit außergewöhnlicher Präzision und einem bis dahin kaum erreichten Sinn für die illusionistische Wiedergabe von Materialität, Oberflächen und Physiognomie entwickelte er die Möglichkeiten der Ölmalerei weiter und prägte damit die europäische Porträtkunst des 16. Jahrhunderts. Seine Bildnisse von Erasmus von Rotterdam und anderen Zeitgenossen machten ihn bereits in Basel zu einem gefragten Künstler. Zugleich trat Holbein als Schöpfer bedeutender Reformationsholzschnitte hervor, bevor er in England zum Hofmaler Heinrichs VIII. aufstieg.
Das Seminar nimmt diese unterschiedlichen Facetten von Holbeins künstlerischem Schaffen in den Blick und fragt nach den jeweiligen Funktionen, Auftraggebern und Kontexten seiner Werke. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung seiner spezifischen Bildsprache, sondern auch um die Bedingungen künstlerischer Produktion im Zeitalter von Reformation, Humanismus und höfischer Kultur. An ausgewählten Werken sollen zudem unterschiedliche kunsthistorische Zugänge erprobt werden. Das Seminar wird dabei teilweise auch eigene, neuere Forschungsergebnisse vorstellen.
Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, zur Übernahme eines Referats und zur Lektüre begleitender Texte wird vorausgesetzt. Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt über OPAL.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 22.10. statt. - Literature
- Oskar Bätschmann: Hans Holbein d. J., München 2010.
- Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [KuM Kg - Schankweiler] Faces and Traces - Zur Politik des Porträts. Projektseminar in Zusammenarbeit mit der Kustodie
- Teacher
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Max attendee capacity
- 15
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Tuesday 6th double period ABS/0114/U In-person - Description
- In diesem Seminar begleiten wir ein Ausstellungsprojekt, das derzeit vom Kunstbesitz der Kustodie der TU Dresden anlässlich des Universitätsjubiläums 2028 vorbereitet wird. Im Zentrum steht die Geschichte universitärer Porträts als visuelle Praxis von Erinnerung, Macht und Repräsentation. Die Ausstellung fragt: Wer wurde porträtiert – und wer blieb unsichtbar? Welche Biografien wurden tradiert, welche marginalisiert? Und wie spiegeln sich in der Porträtgeschichte die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche, Zäsuren und Neuanfänge der Universität – von der Monarchie über die NS-Zeit und die DDR bis in die Gegenwart? Ein zentraler zeitgenössischer Bestandteil der Ausstellung ist eine neu entstehende Serie von 20 Porträts, die in Zusammenarbeit mit Prof. Christian Macketanz sowie Studierenden und Absolvent*innen der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) realisiert wird.
Im Seminar setzen wir uns intensiv mit ausgewählten Bildnissen aus zwei Jahrhunderten auseinander, mit Gemälden und Grafiken ebenso wie mit plastischen Bildnissen und Porträtbüsten. Ausgehend vom Bestand der universitären Kunstsammlung untersuchen wir das Porträt nicht allein als Darstellung einer individuellen Person, sondern auch als Ausdruck institutioneller und gesellschaftlicher Ordnungen. Wir analysieren die Werke, recherchieren ihre Entstehungs- und Überlieferungskontexte und fragen nach Auftrag, Auswahl, Bildwürdigkeit und Funktion innerhalb der Universität. Vergleichend beziehen wir Gelehrtenbildnisse und universitäre Porträtgalerien anderer Hochschulen ein. Wir recherchieren in Archiven und führen Gespräche und Interviews mit Zeitzeug*innen. Ein wesentlicher Teil der Arbeit findet im Kunstbesitz der TU Dresden und unmittelbar vor den Originalen statt. Ergänzend besuchen wir weitere Dresdner Sammlungen und das Universitätsarchiv. Zugleich begleiten wir die Entstehung der neuen Porträtserie an der HfBK und kommen mit den beteiligten Künstler*innen über ihre Arbeit und Fragen zeitgenössischer Repräsentation ins Gespräch. Das Seminar verbindet kunsthistorische Objektarbeit und historische Recherche mit Einblicken in die praktische Entwicklung einer Ausstellung. Es richtet sich an Masterstudierende sowie an fortgeschrittene Bachelorstudierende.
WICHTIG: Das Projektseminar erstreckt sich über zwei Semester, die Teilnahme wird daher in beiden Semestern vorausgesetzt (WS 2026/27 und SomSe 2027). Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Studierende begrenzt. Wir bitten um eine Bewerbung von max. 1,5 Seiten mit Motivationsschreiben und kurzem Lebenslauf bis zum 29.09.2026. Bitte senden Sie die Bewerbung als PDF an kerstin.schankweiler@tu-dresden. de und gwendolin.kremer@tu-dresden.de.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 13.10. statt. - Literature
-
- Hans Belting: Faces. Eine Geschichte des Gesichts, München 2013.
- Andreas Beyer: Das Porträt in der Malerei, München 2002.
- Babett Forster, Birgitt Hellmann (Hg.): Kluge Köpfe – Beredte Bilder. Gelehrtenbildnisse aus 450 Jahren Universitätsgeschichte Jena, Jena 2015.
- Ulrike Kremeier (Hg.): Ich Du Wir – Bildnisse in der DDR. Malerei und Bildhauerei aus der Sammlung des BLMK, Cottbus 2020, hier insbesondere zum Verhältnis von individuellem Bildnis, gesellschaftlichem Menschenbild und staatlich formuliertem „Wir“.
- Marcia Pointon: Portrayal and the Search for Identity, London 2013, hier insbesondere zu Identität, Gender, Körper, sozialer Position und den materiellen Codes des Porträts.
- Reiner Pommerin: Geschichte der TU Dresden 1828–2003, Köln, Weimar, Wien 2003.
- Rudolf Preimesberger/Hannah Baader/Nicola Suthor (Hg.): Porträt. Geschichte der klassischen Bildgattungen in Quellentexten und Kommentaren, Bd. 2, Berlin 1999 [Neuaufl. Darmstadt 2003].
- Joanna Woodall (Hg.): Portraiture. Facing the Subject, Manchester 1997, hier insbesondere zu „Likeness and Identity“, „The Portrait Transaction“ sowie zur Konstruktion sozialer und geschlechtlicher Identität im Porträt.
- Links zum Universitätsarchiv: https://de.487888.xyz/ua und https://de.487888.xyz/ua/archiv-bestaende/medienarchiv/praeambel-professorenkatalog
- Assignments
-
- Non-modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Advanced seminar – [KuM Kg - Köhl] Vom Königsportal zur Goldenen Pforte: Frühe Hauptwerke mittelalterlicher Monumentalskulptur in Sachsen und Europa
- Teacher
-
- Prof. Dr. Sascha Köhl
- Max attendee capacity
- 20
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Tuesday 3rd double period ABS/0105/U In-person - Description
- In den Jahrzehnten vor und nach 1200 erlebte die Bildhauerei in Europa eine Renaissance. Erstmals seit der Antike ließ man bedeutende Bauwerke wieder mit vielteiligen Ensembles großformatiger Steinskulpturen schmücken. Im europäischen Kontext wegweisend und maßstabsetzend war insbesondere der Skulpturenzyklus des um 1140/50 entstandenen Königsportals der Kathedrale von Chartres; ein frühes Hauptwerk unserer Region wiederum ist die berühmte, meist um 1225/30 datierte Goldene Pforte des Freiberger Doms. Was an beiden Portalen fasziniert: Als sehr frühe, in ihrem Kontext scheinbar voraussetzungslose Pionierwerke erreichten sie sowohl in inhaltlich-konzeptioneller als auch in technisch-gestalterischer Hinsicht bereits ein außerordentlich hohes, später kaum mehr erreichtes Niveau.
Im Rahmen des Seminars beschäftigen wir uns mit diesen und weiteren Ensembles der monumentalen Bildhauerei aus der Zeit zwischen etwa 1150 und 1250, wobei wir uns gleichermaßen Fragen der Gestaltung, Technik, Ikonographie und des historischen Kontexts widmen. Wir nehmen zunächst die „bahnbrechenden“ französischen Figurenportale in den Blick, ehe wir an Beispielen aus einem weiteren europäischen Kontext zwischen Spanien, Italien und Deutschland die facetten- und erfindungsreichen Modi der Rezeption und Weiterentwicklung der französischen Modelle erkunden. Wesentlicher Bestandteil dieses Seminars ist ein (noch gemeinsam zu terminierender) Exkursionstag nach Freiberg und ggf. auch Meißen.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 13.10. statt. - Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
PhF-KG-MA-TMH-V
(Vertiefungsmodul Theorie, Methodik, Historiografie)
- Advanced seminar – [KuM Kg - Schankweiler] Bildkulturen in den Sozialen Medien – Praktiken, Ästhetiken, Methoden
- Teacher
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Max attendee capacity
- 20
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Wednesday 2nd double period ABS/0114/U In-person - Description
- Soziale Medien sind längst zu zentralen Infrastrukturen visueller Kultur geworden. Welche Bilder sichtbar werden und wie sie zirkulieren, hängt dabei wesentlich von den technischen und ökonomischen Strukturen der Plattformen ab. Mit generativer KI und synthetischen Bildern verändern sich gegenwärtig zudem die Ästhetiken sowie die Bedingungen von Bildproduktion, Autorschaft und Evidenz. Anhand ausgewählter Phänomene – von Memes und Filter über Tutorials und Influencer-Ästhetiken bis hin zu politischen und aktivistischen Bildpraktiken – fragen wir nach den Wechselwirkungen zwischen visuellen Formen, sozialen Praktiken und technischen Infrastrukturen. Zugleich werden diese Phänomene historisch perspektiviert und auf ihre Beziehungen zur Geschichte und Gegenwart der Kunst befragt. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Analyse zeitgenössischer Kunstwerke, die digitale Entwicklungen affirmieren, kommentieren oder kritisch reflektieren.
Außerdem werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie Bildkulturen in den Sozialen Medien methodisch untersucht werden können. Was kann die genaue Analyse einzelner Bilder leisten, wenn wir es zugleich mit millionenfach zirkulierenden und algorithmisch selektierten Bildbeständen zu tun haben? Wie lassen sich kunsthistorische und bildwissenschaftliche Verfahren mit Ansätzen der Kommunikationswissenschaften und Digital Humanities verbinden? Und welche neuen Herausforderungen entstehen in Zeiten von KI-produzierten Bildern? Das Seminar nimmt Soziale Medien damit zum Ausgangspunkt, um die gegenwärtigen Bedingungen visueller Kultur und ihrer Erforschung ebenso in den Blick zu nehmen wie ihre Wechselwirkungen mit der zeitgenössischen Kunst.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 14.10. statt. - Literature
-
- Bücher der Reihe „Digitale Bildkulturen“, hg. v. Annekathrin Kohout und Wolfgang Ullrich, Wagenbach Verlag.
- Jens Eder, Britta Hartmann, Chris Tedjasukmana: Bewegungsbilder. Politische Videos im Social Web, Berlin 2020.
- Andreas Ervik: Generative AI and the Collective Imaginary: The Technology-Guided Social Imagination in AI-Imagenesis, in: IMAGE. The Interdisciplinary Journal of Image Sciences, 37(1), 2023, S. 42-57.
- Winfried Gerling, Susanne Holschbach, Petra Löffler: Bilder verteilen. Fotografische Praktiken in der digitalen Kultur, Bielefeld 2018.
- André Gunthert: Das geteilte Bild. Essays zur digitalen Fotografie, Konstanz 2019.
- Julia Höner, Kerstin Schankweiler u.a. (Hg.): Affect me. Social Media Images in Art, Ausst.-Kat., KAI 10 | Arthena Foundation Düsseldorf, Leipzig 2017.
- Franziska Kunze (Hg.): Glitch: Die Kunst der Störung, Ausst.-Kat., Pinakothek der Moderne München, Berlin 2023.
- Roland Meyer: Es schimmert, es glüht, es funkelt – Zur Ästhetik der KI-Bilder, 2023, https://54books.de/es-schimmert-es-glueht-es-funkelt-zur-aesthetik-der-ki-bilder/
- Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
- Block seminar – [KuM Kg - Dreßen] Von 3D Objekten zu immersiven Raumkonstruktionen
- Teacher
-
- Prof. Dr. Angela Dreßen
- Max attendee capacity
- 15
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Description
- Ziel des Seminars ist die Erstellung von 3D Objekten und einer Virtual Reality Ausstellung. Dreidimensionale Gegenstände und Räume spielen eine immer größere Rolle im Bereich des Kulturgüterschutzes, des Ausstellungswesens und der historischen Rekonstruktion. Im Seminar werden in Theorie und Praxis verschiedene Methoden und Techniken besprochen und erprobt, wobei der Schwerpunkt auf der Erstellung von 3D Objekten und Virtual Reality Räumen liegen wird.
Im Opal-Kurs werden in Kürze mehr Informationen zum Seminarablauf und zur Ausstellungskonzeption bekannt gegeben.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende aus den MA-Programmen für Digital Humanities und der Kunstgeschichte. Der Kurs besteht aus zwei bis drei Onlinesitzungen und einer ca. dreitägigen Blockeinheit in Dresden im Januar 2027 (voraussichtlich 21.1.-23.1.27). Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Je nach Größe der Seminargruppe bekommen Studierende mit einer Prüfungsleistungen bevorzugt Zugriff auf eventuelle Software-Lizenzen.
Prüfungsleistung: Die Prüfungsleistung besteht in der Kreierung und Konzeption von 3D-Objekten und Ausstellungen in Virtual Reality Räumen und der Erstellung eines kurzen schriftliche Exposés.
Termine:
Digital: 16. Dezember 2026, 7.DS (18:30-20:00 Uhr)
Digital: 13. Januar 2027, 7. DS (18:30-20:00 Uhr)
Dresden, ABS/12: 21.-23. Januar 2027 (ganztägig, mit Exkursionen)
Digital: 3. Februar (Referate), 7. DS (18:30-20:00 Uhr) - Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
PhF-KG-MA-PW-B
(Basismodul Praxis und Werkanalysen)
- Advanced seminar – [KuM KG - Müller] Hans Holbein d. J.
- Teacher
-
- Prof. Dr. Jürgen Müller
- Max attendee capacity
- 30
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Thursday 3rd double period ABS/0105/U In-person - Description
- Hans Holbein d. J. könnte man als einen „Bildnis-Ingenieur“ bezeichnen. Mit außergewöhnlicher Präzision und einem bis dahin kaum erreichten Sinn für die illusionistische Wiedergabe von Materialität, Oberflächen und Physiognomie entwickelte er die Möglichkeiten der Ölmalerei weiter und prägte damit die europäische Porträtkunst des 16. Jahrhunderts. Seine Bildnisse von Erasmus von Rotterdam und anderen Zeitgenossen machten ihn bereits in Basel zu einem gefragten Künstler. Zugleich trat Holbein als Schöpfer bedeutender Reformationsholzschnitte hervor, bevor er in England zum Hofmaler Heinrichs VIII. aufstieg.
Das Seminar nimmt diese unterschiedlichen Facetten von Holbeins künstlerischem Schaffen in den Blick und fragt nach den jeweiligen Funktionen, Auftraggebern und Kontexten seiner Werke. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung seiner spezifischen Bildsprache, sondern auch um die Bedingungen künstlerischer Produktion im Zeitalter von Reformation, Humanismus und höfischer Kultur. An ausgewählten Werken sollen zudem unterschiedliche kunsthistorische Zugänge erprobt werden. Das Seminar wird dabei teilweise auch eigene, neuere Forschungsergebnisse vorstellen.
Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, zur Übernahme eines Referats und zur Lektüre begleitender Texte wird vorausgesetzt. Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt über OPAL.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 22.10. statt. - Literature
- Oskar Bätschmann: Hans Holbein d. J., München 2010.
- Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [KuM Kg - Schankweiler] Faces and Traces - Zur Politik des Porträts. Projektseminar in Zusammenarbeit mit der Kustodie
- Teacher
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Max attendee capacity
- 15
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Tuesday 6th double period ABS/0114/U In-person - Description
- In diesem Seminar begleiten wir ein Ausstellungsprojekt, das derzeit vom Kunstbesitz der Kustodie der TU Dresden anlässlich des Universitätsjubiläums 2028 vorbereitet wird. Im Zentrum steht die Geschichte universitärer Porträts als visuelle Praxis von Erinnerung, Macht und Repräsentation. Die Ausstellung fragt: Wer wurde porträtiert – und wer blieb unsichtbar? Welche Biografien wurden tradiert, welche marginalisiert? Und wie spiegeln sich in der Porträtgeschichte die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche, Zäsuren und Neuanfänge der Universität – von der Monarchie über die NS-Zeit und die DDR bis in die Gegenwart? Ein zentraler zeitgenössischer Bestandteil der Ausstellung ist eine neu entstehende Serie von 20 Porträts, die in Zusammenarbeit mit Prof. Christian Macketanz sowie Studierenden und Absolvent*innen der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) realisiert wird.
Im Seminar setzen wir uns intensiv mit ausgewählten Bildnissen aus zwei Jahrhunderten auseinander, mit Gemälden und Grafiken ebenso wie mit plastischen Bildnissen und Porträtbüsten. Ausgehend vom Bestand der universitären Kunstsammlung untersuchen wir das Porträt nicht allein als Darstellung einer individuellen Person, sondern auch als Ausdruck institutioneller und gesellschaftlicher Ordnungen. Wir analysieren die Werke, recherchieren ihre Entstehungs- und Überlieferungskontexte und fragen nach Auftrag, Auswahl, Bildwürdigkeit und Funktion innerhalb der Universität. Vergleichend beziehen wir Gelehrtenbildnisse und universitäre Porträtgalerien anderer Hochschulen ein. Wir recherchieren in Archiven und führen Gespräche und Interviews mit Zeitzeug*innen. Ein wesentlicher Teil der Arbeit findet im Kunstbesitz der TU Dresden und unmittelbar vor den Originalen statt. Ergänzend besuchen wir weitere Dresdner Sammlungen und das Universitätsarchiv. Zugleich begleiten wir die Entstehung der neuen Porträtserie an der HfBK und kommen mit den beteiligten Künstler*innen über ihre Arbeit und Fragen zeitgenössischer Repräsentation ins Gespräch. Das Seminar verbindet kunsthistorische Objektarbeit und historische Recherche mit Einblicken in die praktische Entwicklung einer Ausstellung. Es richtet sich an Masterstudierende sowie an fortgeschrittene Bachelorstudierende.
WICHTIG: Das Projektseminar erstreckt sich über zwei Semester, die Teilnahme wird daher in beiden Semestern vorausgesetzt (WS 2026/27 und SomSe 2027). Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Studierende begrenzt. Wir bitten um eine Bewerbung von max. 1,5 Seiten mit Motivationsschreiben und kurzem Lebenslauf bis zum 29.09.2026. Bitte senden Sie die Bewerbung als PDF an kerstin.schankweiler@tu-dresden. de und gwendolin.kremer@tu-dresden.de.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 13.10. statt. - Literature
-
- Hans Belting: Faces. Eine Geschichte des Gesichts, München 2013.
- Andreas Beyer: Das Porträt in der Malerei, München 2002.
- Babett Forster, Birgitt Hellmann (Hg.): Kluge Köpfe – Beredte Bilder. Gelehrtenbildnisse aus 450 Jahren Universitätsgeschichte Jena, Jena 2015.
- Ulrike Kremeier (Hg.): Ich Du Wir – Bildnisse in der DDR. Malerei und Bildhauerei aus der Sammlung des BLMK, Cottbus 2020, hier insbesondere zum Verhältnis von individuellem Bildnis, gesellschaftlichem Menschenbild und staatlich formuliertem „Wir“.
- Marcia Pointon: Portrayal and the Search for Identity, London 2013, hier insbesondere zu Identität, Gender, Körper, sozialer Position und den materiellen Codes des Porträts.
- Reiner Pommerin: Geschichte der TU Dresden 1828–2003, Köln, Weimar, Wien 2003.
- Rudolf Preimesberger/Hannah Baader/Nicola Suthor (Hg.): Porträt. Geschichte der klassischen Bildgattungen in Quellentexten und Kommentaren, Bd. 2, Berlin 1999 [Neuaufl. Darmstadt 2003].
- Joanna Woodall (Hg.): Portraiture. Facing the Subject, Manchester 1997, hier insbesondere zu „Likeness and Identity“, „The Portrait Transaction“ sowie zur Konstruktion sozialer und geschlechtlicher Identität im Porträt.
- Links zum Universitätsarchiv: https://de.487888.xyz/ua und https://de.487888.xyz/ua/archiv-bestaende/medienarchiv/praeambel-professorenkatalog
- Assignments
-
- Non-modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Advanced seminar – [KuM Kg - Köhl] Vom Königsportal zur Goldenen Pforte: Frühe Hauptwerke mittelalterlicher Monumentalskulptur in Sachsen und Europa
- Teacher
-
- Prof. Dr. Sascha Köhl
- Max attendee capacity
- 20
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Tuesday 3rd double period ABS/0105/U In-person - Description
- In den Jahrzehnten vor und nach 1200 erlebte die Bildhauerei in Europa eine Renaissance. Erstmals seit der Antike ließ man bedeutende Bauwerke wieder mit vielteiligen Ensembles großformatiger Steinskulpturen schmücken. Im europäischen Kontext wegweisend und maßstabsetzend war insbesondere der Skulpturenzyklus des um 1140/50 entstandenen Königsportals der Kathedrale von Chartres; ein frühes Hauptwerk unserer Region wiederum ist die berühmte, meist um 1225/30 datierte Goldene Pforte des Freiberger Doms. Was an beiden Portalen fasziniert: Als sehr frühe, in ihrem Kontext scheinbar voraussetzungslose Pionierwerke erreichten sie sowohl in inhaltlich-konzeptioneller als auch in technisch-gestalterischer Hinsicht bereits ein außerordentlich hohes, später kaum mehr erreichtes Niveau.
Im Rahmen des Seminars beschäftigen wir uns mit diesen und weiteren Ensembles der monumentalen Bildhauerei aus der Zeit zwischen etwa 1150 und 1250, wobei wir uns gleichermaßen Fragen der Gestaltung, Technik, Ikonographie und des historischen Kontexts widmen. Wir nehmen zunächst die „bahnbrechenden“ französischen Figurenportale in den Blick, ehe wir an Beispielen aus einem weiteren europäischen Kontext zwischen Spanien, Italien und Deutschland die facetten- und erfindungsreichen Modi der Rezeption und Weiterentwicklung der französischen Modelle erkunden. Wesentlicher Bestandteil dieses Seminars ist ein (noch gemeinsam zu terminierender) Exkursionstag nach Freiberg und ggf. auch Meißen.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 13.10. statt. - Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
PhF-MA-FMEW
(Freies Modul Erweiterungswissen)
- Advanced seminar – [KuM Kg - Schankweiler] Bildkulturen in den Sozialen Medien – Praktiken, Ästhetiken, Methoden
- Teacher
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Max attendee capacity
- 20
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Wednesday 2nd double period ABS/0114/U In-person - Description
- Soziale Medien sind längst zu zentralen Infrastrukturen visueller Kultur geworden. Welche Bilder sichtbar werden und wie sie zirkulieren, hängt dabei wesentlich von den technischen und ökonomischen Strukturen der Plattformen ab. Mit generativer KI und synthetischen Bildern verändern sich gegenwärtig zudem die Ästhetiken sowie die Bedingungen von Bildproduktion, Autorschaft und Evidenz. Anhand ausgewählter Phänomene – von Memes und Filter über Tutorials und Influencer-Ästhetiken bis hin zu politischen und aktivistischen Bildpraktiken – fragen wir nach den Wechselwirkungen zwischen visuellen Formen, sozialen Praktiken und technischen Infrastrukturen. Zugleich werden diese Phänomene historisch perspektiviert und auf ihre Beziehungen zur Geschichte und Gegenwart der Kunst befragt. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Analyse zeitgenössischer Kunstwerke, die digitale Entwicklungen affirmieren, kommentieren oder kritisch reflektieren.
Außerdem werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie Bildkulturen in den Sozialen Medien methodisch untersucht werden können. Was kann die genaue Analyse einzelner Bilder leisten, wenn wir es zugleich mit millionenfach zirkulierenden und algorithmisch selektierten Bildbeständen zu tun haben? Wie lassen sich kunsthistorische und bildwissenschaftliche Verfahren mit Ansätzen der Kommunikationswissenschaften und Digital Humanities verbinden? Und welche neuen Herausforderungen entstehen in Zeiten von KI-produzierten Bildern? Das Seminar nimmt Soziale Medien damit zum Ausgangspunkt, um die gegenwärtigen Bedingungen visueller Kultur und ihrer Erforschung ebenso in den Blick zu nehmen wie ihre Wechselwirkungen mit der zeitgenössischen Kunst.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 14.10. statt. - Literature
-
- Bücher der Reihe „Digitale Bildkulturen“, hg. v. Annekathrin Kohout und Wolfgang Ullrich, Wagenbach Verlag.
- Jens Eder, Britta Hartmann, Chris Tedjasukmana: Bewegungsbilder. Politische Videos im Social Web, Berlin 2020.
- Andreas Ervik: Generative AI and the Collective Imaginary: The Technology-Guided Social Imagination in AI-Imagenesis, in: IMAGE. The Interdisciplinary Journal of Image Sciences, 37(1), 2023, S. 42-57.
- Winfried Gerling, Susanne Holschbach, Petra Löffler: Bilder verteilen. Fotografische Praktiken in der digitalen Kultur, Bielefeld 2018.
- André Gunthert: Das geteilte Bild. Essays zur digitalen Fotografie, Konstanz 2019.
- Julia Höner, Kerstin Schankweiler u.a. (Hg.): Affect me. Social Media Images in Art, Ausst.-Kat., KAI 10 | Arthena Foundation Düsseldorf, Leipzig 2017.
- Franziska Kunze (Hg.): Glitch: Die Kunst der Störung, Ausst.-Kat., Pinakothek der Moderne München, Berlin 2023.
- Roland Meyer: Es schimmert, es glüht, es funkelt – Zur Ästhetik der KI-Bilder, 2023, https://54books.de/es-schimmert-es-glueht-es-funkelt-zur-aesthetik-der-ki-bilder/
- Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
- Advanced seminar – [KuM KG - Müller] Hans Holbein d. J.
- Teacher
-
- Prof. Dr. Jürgen Müller
- Max attendee capacity
- 30
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Thursday 3rd double period ABS/0105/U In-person - Description
- Hans Holbein d. J. könnte man als einen „Bildnis-Ingenieur“ bezeichnen. Mit außergewöhnlicher Präzision und einem bis dahin kaum erreichten Sinn für die illusionistische Wiedergabe von Materialität, Oberflächen und Physiognomie entwickelte er die Möglichkeiten der Ölmalerei weiter und prägte damit die europäische Porträtkunst des 16. Jahrhunderts. Seine Bildnisse von Erasmus von Rotterdam und anderen Zeitgenossen machten ihn bereits in Basel zu einem gefragten Künstler. Zugleich trat Holbein als Schöpfer bedeutender Reformationsholzschnitte hervor, bevor er in England zum Hofmaler Heinrichs VIII. aufstieg.
Das Seminar nimmt diese unterschiedlichen Facetten von Holbeins künstlerischem Schaffen in den Blick und fragt nach den jeweiligen Funktionen, Auftraggebern und Kontexten seiner Werke. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung seiner spezifischen Bildsprache, sondern auch um die Bedingungen künstlerischer Produktion im Zeitalter von Reformation, Humanismus und höfischer Kultur. An ausgewählten Werken sollen zudem unterschiedliche kunsthistorische Zugänge erprobt werden. Das Seminar wird dabei teilweise auch eigene, neuere Forschungsergebnisse vorstellen.
Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, zur Übernahme eines Referats und zur Lektüre begleitender Texte wird vorausgesetzt. Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt über OPAL.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 22.10. statt. - Literature
- Oskar Bätschmann: Hans Holbein d. J., München 2010.
- Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [KuM Kg - Schankweiler] Faces and Traces - Zur Politik des Porträts. Projektseminar in Zusammenarbeit mit der Kustodie
- Teacher
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Max attendee capacity
- 15
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Tuesday 6th double period ABS/0114/U In-person - Description
- In diesem Seminar begleiten wir ein Ausstellungsprojekt, das derzeit vom Kunstbesitz der Kustodie der TU Dresden anlässlich des Universitätsjubiläums 2028 vorbereitet wird. Im Zentrum steht die Geschichte universitärer Porträts als visuelle Praxis von Erinnerung, Macht und Repräsentation. Die Ausstellung fragt: Wer wurde porträtiert – und wer blieb unsichtbar? Welche Biografien wurden tradiert, welche marginalisiert? Und wie spiegeln sich in der Porträtgeschichte die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche, Zäsuren und Neuanfänge der Universität – von der Monarchie über die NS-Zeit und die DDR bis in die Gegenwart? Ein zentraler zeitgenössischer Bestandteil der Ausstellung ist eine neu entstehende Serie von 20 Porträts, die in Zusammenarbeit mit Prof. Christian Macketanz sowie Studierenden und Absolvent*innen der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) realisiert wird.
Im Seminar setzen wir uns intensiv mit ausgewählten Bildnissen aus zwei Jahrhunderten auseinander, mit Gemälden und Grafiken ebenso wie mit plastischen Bildnissen und Porträtbüsten. Ausgehend vom Bestand der universitären Kunstsammlung untersuchen wir das Porträt nicht allein als Darstellung einer individuellen Person, sondern auch als Ausdruck institutioneller und gesellschaftlicher Ordnungen. Wir analysieren die Werke, recherchieren ihre Entstehungs- und Überlieferungskontexte und fragen nach Auftrag, Auswahl, Bildwürdigkeit und Funktion innerhalb der Universität. Vergleichend beziehen wir Gelehrtenbildnisse und universitäre Porträtgalerien anderer Hochschulen ein. Wir recherchieren in Archiven und führen Gespräche und Interviews mit Zeitzeug*innen. Ein wesentlicher Teil der Arbeit findet im Kunstbesitz der TU Dresden und unmittelbar vor den Originalen statt. Ergänzend besuchen wir weitere Dresdner Sammlungen und das Universitätsarchiv. Zugleich begleiten wir die Entstehung der neuen Porträtserie an der HfBK und kommen mit den beteiligten Künstler*innen über ihre Arbeit und Fragen zeitgenössischer Repräsentation ins Gespräch. Das Seminar verbindet kunsthistorische Objektarbeit und historische Recherche mit Einblicken in die praktische Entwicklung einer Ausstellung. Es richtet sich an Masterstudierende sowie an fortgeschrittene Bachelorstudierende.
WICHTIG: Das Projektseminar erstreckt sich über zwei Semester, die Teilnahme wird daher in beiden Semestern vorausgesetzt (WS 2026/27 und SomSe 2027). Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Studierende begrenzt. Wir bitten um eine Bewerbung von max. 1,5 Seiten mit Motivationsschreiben und kurzem Lebenslauf bis zum 29.09.2026. Bitte senden Sie die Bewerbung als PDF an kerstin.schankweiler@tu-dresden. de und gwendolin.kremer@tu-dresden.de.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 13.10. statt. - Literature
-
- Hans Belting: Faces. Eine Geschichte des Gesichts, München 2013.
- Andreas Beyer: Das Porträt in der Malerei, München 2002.
- Babett Forster, Birgitt Hellmann (Hg.): Kluge Köpfe – Beredte Bilder. Gelehrtenbildnisse aus 450 Jahren Universitätsgeschichte Jena, Jena 2015.
- Ulrike Kremeier (Hg.): Ich Du Wir – Bildnisse in der DDR. Malerei und Bildhauerei aus der Sammlung des BLMK, Cottbus 2020, hier insbesondere zum Verhältnis von individuellem Bildnis, gesellschaftlichem Menschenbild und staatlich formuliertem „Wir“.
- Marcia Pointon: Portrayal and the Search for Identity, London 2013, hier insbesondere zu Identität, Gender, Körper, sozialer Position und den materiellen Codes des Porträts.
- Reiner Pommerin: Geschichte der TU Dresden 1828–2003, Köln, Weimar, Wien 2003.
- Rudolf Preimesberger/Hannah Baader/Nicola Suthor (Hg.): Porträt. Geschichte der klassischen Bildgattungen in Quellentexten und Kommentaren, Bd. 2, Berlin 1999 [Neuaufl. Darmstadt 2003].
- Joanna Woodall (Hg.): Portraiture. Facing the Subject, Manchester 1997, hier insbesondere zu „Likeness and Identity“, „The Portrait Transaction“ sowie zur Konstruktion sozialer und geschlechtlicher Identität im Porträt.
- Links zum Universitätsarchiv: https://de.487888.xyz/ua und https://de.487888.xyz/ua/archiv-bestaende/medienarchiv/praeambel-professorenkatalog
- Assignments
-
- Non-modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Advanced seminar – [KuM Kg - Köhl] Vom Königsportal zur Goldenen Pforte: Frühe Hauptwerke mittelalterlicher Monumentalskulptur in Sachsen und Europa
- Teacher
-
- Prof. Dr. Sascha Köhl
- Max attendee capacity
- 20
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Tuesday 3rd double period ABS/0105/U In-person - Description
- In den Jahrzehnten vor und nach 1200 erlebte die Bildhauerei in Europa eine Renaissance. Erstmals seit der Antike ließ man bedeutende Bauwerke wieder mit vielteiligen Ensembles großformatiger Steinskulpturen schmücken. Im europäischen Kontext wegweisend und maßstabsetzend war insbesondere der Skulpturenzyklus des um 1140/50 entstandenen Königsportals der Kathedrale von Chartres; ein frühes Hauptwerk unserer Region wiederum ist die berühmte, meist um 1225/30 datierte Goldene Pforte des Freiberger Doms. Was an beiden Portalen fasziniert: Als sehr frühe, in ihrem Kontext scheinbar voraussetzungslose Pionierwerke erreichten sie sowohl in inhaltlich-konzeptioneller als auch in technisch-gestalterischer Hinsicht bereits ein außerordentlich hohes, später kaum mehr erreichtes Niveau.
Im Rahmen des Seminars beschäftigen wir uns mit diesen und weiteren Ensembles der monumentalen Bildhauerei aus der Zeit zwischen etwa 1150 und 1250, wobei wir uns gleichermaßen Fragen der Gestaltung, Technik, Ikonographie und des historischen Kontexts widmen. Wir nehmen zunächst die „bahnbrechenden“ französischen Figurenportale in den Blick, ehe wir an Beispielen aus einem weiteren europäischen Kontext zwischen Spanien, Italien und Deutschland die facetten- und erfindungsreichen Modi der Rezeption und Weiterentwicklung der französischen Modelle erkunden. Wesentlicher Bestandteil dieses Seminars ist ein (noch gemeinsam zu terminierender) Exkursionstag nach Freiberg und ggf. auch Meißen.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 13.10. statt. - Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
- Block seminar – [KuM Kg - Dreßen] Von 3D Objekten zu immersiven Raumkonstruktionen
- Teacher
-
- Prof. Dr. Angela Dreßen
- Max attendee capacity
- 15
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Description
- Ziel des Seminars ist die Erstellung von 3D Objekten und einer Virtual Reality Ausstellung. Dreidimensionale Gegenstände und Räume spielen eine immer größere Rolle im Bereich des Kulturgüterschutzes, des Ausstellungswesens und der historischen Rekonstruktion. Im Seminar werden in Theorie und Praxis verschiedene Methoden und Techniken besprochen und erprobt, wobei der Schwerpunkt auf der Erstellung von 3D Objekten und Virtual Reality Räumen liegen wird.
Im Opal-Kurs werden in Kürze mehr Informationen zum Seminarablauf und zur Ausstellungskonzeption bekannt gegeben.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende aus den MA-Programmen für Digital Humanities und der Kunstgeschichte. Der Kurs besteht aus zwei bis drei Onlinesitzungen und einer ca. dreitägigen Blockeinheit in Dresden im Januar 2027 (voraussichtlich 21.1.-23.1.27). Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Je nach Größe der Seminargruppe bekommen Studierende mit einer Prüfungsleistungen bevorzugt Zugriff auf eventuelle Software-Lizenzen.
Prüfungsleistung: Die Prüfungsleistung besteht in der Kreierung und Konzeption von 3D-Objekten und Ausstellungen in Virtual Reality Räumen und der Erstellung eines kurzen schriftliche Exposés.
Termine:
Digital: 16. Dezember 2026, 7.DS (18:30-20:00 Uhr)
Digital: 13. Januar 2027, 7. DS (18:30-20:00 Uhr)
Dresden, ABS/12: 21.-23. Januar 2027 (ganztägig, mit Exkursionen)
Digital: 3. Februar (Referate), 7. DS (18:30-20:00 Uhr) - Assignments
-
- Non-modular
-
- Lehrplanung
- Advanced seminar – [Ge HAIT – Ganzenmüller] Wie erschließt man sich historische Orte zur deutschen Diktaturgeschichte? Methoden und Praxis des reflektierten Gedenkstättenbesuchs
- Teacher
-
- Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller
- Max attendee capacity
- 20
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Wednesday 3rd double period am vereinbarten Ort In-person