Sara Gätke
© Sara Gätke
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Doktorandin
NameSara Gätke
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Chair of Modern and Contemporary History and Didactics of History
Chair of Modern and Contemporary History and Didactics of History
Visiting address:
Bürogebäude Zellescher Weg (BZW), A 512 Zellescher Weg 17
01069 Dresden
Office hours:
- Tuesday:
- 11:15 - 12:15
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Table of contents
Curriculum Vitae
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seit 10/2025 |
Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin an der Juniorprofessur für Didaktik der Geschichte (Jun.-Prof. Corinna Link) an der Technischen Universität Dresden |
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05/2023 – 04/2025 |
Studentische Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Wissenschaft der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |
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03/2020-04/2021 |
Studentische Hilfskraft im Projekt „coronarchiv“ am Arbeitsbereich Public History der Universität Hamburg |
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11/2019-04/2020 |
Studentische Hilfskraft im Projekt „German Migration to Missouri“ am Arbeitsbereich Public History der Universität Hamburg |
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10/2022 – |
Masterstudium Public History an der Freien Universität Berlin, Abschluss: Master of Arts |
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10/2017 – 07/2021 |
Bachelorstudium Geschichtswissenschaft und Öffentliches Recht an der Universität Hamburg, Abschluss: Bachelor of Arts |
Schwerpunkte in Forschung und Lehre
- Historisches Allgemeinwissen als Wissensordnung
- Public History
- Erinnerungskultur in Großsportereignissen
Projekte
Projekttitel: Allgemeinwissen in Geschichte. Gestalt und Gestaltung in Entscheidungsprozessen allgemeinbildender Geschichtslehrkräfte
Erklärung des Projekts: Das Dissertationsprojekt untersucht historisches Allgemeinwissen als eine gesellschaftlich geprägte Wissensordnung, in der Vorstellungen darüber zum Ausdruck kommen, welches historische Wissen als bedeutsam und wissenswert gilt. Im Zentrum steht die Frage, welche individuellen Vorstellungen davon, was historisch gewusst werden muss, Geschichtslehrkräfte in ihren professionellen Entscheidungsprozessen leiten – insbesondere in Bewertungs- und Planungsprozessen.
Historisches Allgemeinwissen wird dabei als Vorstellung einer nach gesellschaftlicher Relevanz hierarchisierenden Wissensordnung historischen Wissens verstanden. Unterschieden werden eine äußere Dimension, die sich etwa in Kanones, Lehrplänen oder Meistererzählungen manifestiert, und eine innere Dimension in Form sozial geprägter individueller Vorstellungen. Welche konkreten Inhalte und Wissensformen dem historischen Allgemeinwissen zugerechnet werden, wird im Projekt nicht vorab festgelegt.
In einer abgeschlossenen Pilotstudie wurde untersucht, inwiefern Vorstellungen historischen Allgemeinwissens als implizite Bewertungsgrundlage von Schüler:innenerzählungen wirksam werden. Die ersten Befunde zeigen, dass weniger konkrete historische Inhalte als vielmehr die Erzählform, die Menge des gezeigten Wissens sowie der jeweilige schulische Kontext die Erwartungshaltung und Bewertung prägen.
Aus diesen Ergebnissen ergibt sich eine veränderte Schwerpunktsetzung für die zweite Pilotstudie: Statt ausschließlich die Bewertung einer bereits vorliegenden Inhaltsauswahl zu untersuchen, wird eine Entscheidungssituation hergestellt, in der Geschichtslehrkräfte selbst historische Inhalte für eine Unterrichtssequenz auswählen, gewichten und bei reduzierter Unterrichtszeit priorisieren müssen. Auf diese Weise sollen Vorstellungen darüber, was historisch gewusst werden muss, explizit greifbar werden. die Datenerhebung kombiniert Lautes Denken mit leitfadengestützten Interviews. Die Auswertung erfolgt mittels qualitativer Inhaltsanalyse.
Aktuelle Lehrveranstaltungen
- Hauptseminar: Geschichte(n) bewerten
- Hier geht es zum OPAL-Kurs
Lehre
- Hauptseminar: Geschichte als Erzählfach
- Hauptseminar: „Tour d’histoire? Sportnarrationen zwischen Public History und Geschichtsdidaktik“