Theresa Kempe
© Theresa Kempe
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Doktorandin
NameTheresa Kempe
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Chair of Modern and Contemporary History and Didactics of History
Chair of Modern and Contemporary History and Didactics of History
Visiting address:
Bürogebäude Zellescher Weg (BZW) Zellescher Weg 17
01069 Dresden
Office hours:
- Tuesday:
- 09:00 - 10:00
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Table of contents
Curriculum Vitae
| seit Okt. 2025 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Juniorprofessur für Didaktik der Geschichte, TU Dresden |
| Nov. 2023 - Mär. 2025 | Studentische Hilfskraft an der an der Professur für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Medienkulturwissenschaft, TU Dresden |
| Okt. 2022 - Jan. 2025 | Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes |
| Okt. 2021 - Feb. 2024 | Tutorin an der Professur für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Medienkulturwissenschaft, TU Dresden |
| 2019-2025 |
Staatsexamen (Lehramt an Gymnasien Deutsch/Geschichte), TU Dresden |
Dissertationsprojekt (seit Oktober 2025): Geschichte in Familie und Schule. Die Transformationszeit aus Schüler*innenperspektive (Arbeitstitel)
Übersicht Disserationsprojekt
- Beschreibung: Im Schulbuch endet die deutsche Geschichte mit der erfolgreichen Wiedervereinigung. Doch insbesondere die Zeit danach wird in vielen Familien Ostdeutschlands alltäglich diskutiert. Innerhalb der Kerntransformationszeit erfolgte nicht nur ein Umbruch auf der Systemebene, sondern viele ehemalige DDR-Bürger*innen erlebten auch tiefgreifende Umbrüche in ihren Biographien. Diese Entwicklungen fehlen aktuell allerdings noch in den Geschichtslehrbüchern. Es gibt also eine Lücke in den Curricula, die sich, so meine Hypothese, dann vor allem in Ostdeutschland durch Erzählungen über die Vergangenheit innerhalb der Familie füllt.
- Davon ausgehend stelle ich mir die Frage, wie die Kerntransformationszeit von einer Generation erzählt wird, die sie nicht unmittelbar erlebt hat und nur aus den Familienerzählungen kennt. Und daran anknüpfend: Wie orientieren sich Schüler*innen innerhalb dieser beiden Sphären der Aushandlung von Geschichte (Familie und Schule)?
- In meinem Promotionsprojekt untersuche ich dementsprechend die folgenden Fragen:
- Wie erzählen Schüler:innen die Transformationszeit?
- Wie wird die Transformationszeit in Gesprächen innerhalb der Familie erzählt?
- Wie wird Geschichte, die in Familien unterschiedlich erzählt wird, im Klassenzimmer ausgehandelt?
- Aktuelle Projektphase: Nach einer ersten Pilotstudie im Rahmen des Projekts Zeitgeschichtliche Familienarchive aus Schüler*innenperspektive (ZFS), in dem Schüler*innenquellen zur Transformationszeit aus den Familien erhoben wurden, entwickle ich derzeit ein Forschungsdesign, das noch stärker auf die Gespräche der Schüler:innen ausgerichtet ist. Angedacht sind zwei offene Gruppendiskussionen: eine innerhalb der Familie und eine im Klassenzimmer. Diese beiden Gespräche könnten durch eine Oral History Lernaufgabe unterrichtlich gerahmt werden. Ob und an welcher Stelle ein Einzelinterview mit den Schüler:innen für meine Untersuchung relevant ist, lote ich derzeit aus.
Zeitgeschichtliche Familienarchive aus Schüler*innenperspektive - ZFS (seit Januar 2026):
- Informationen hierzu können der Homepage der Professur entnommen werden: Bring Your Own Source — Juniorprofessur für Didaktik der Geschichte — TU Dresden
Forschungsprojekte
Dissertationsprojekt
Arbeitstitel: Geschichte in Familie und Schule. Die Transformationszeit aus Schüler*innenperspektive
Beschreibung: Im Schulbuch endet die deutsche Geschichte mit der erfolgreichen Wiedervereinigung. Doch insbesondere die Zeit danach wird in vielen Familien Ostdeutschlands alltäglich diskutiert. Innerhalb der Kerntransformationszeit erfolgte nicht nur ein Umbruch auf der Systemebene, sondern viele ehemalige DDR-Bürger*innen erlebten auch tiefgreifende Umbrüche in ihren Biographien. Diese Entwicklungen fehlen aktuell allerdings noch in den Geschichtslehrbüchern. Es gibt also eine Lücke in den Curricula, die sich, so meine Hypothese, dann vor allem in Ostdeutschland durch Erzählungen über die Vergangenheit innerhalb der Familie füllt.
Davon ausgehend stelle ich mir die Frage, wie die Kerntransformationszeit von einer Generation erzählt wird, die sie nicht unmittelbar erlebt hat und nur aus den Familienerzählungen kennt. Und daran anknüpfend: Wie orientieren sich Schüler*innen innerhalb dieser beiden Sphären der Aushandlung von Geschichte (Familie und Schule)?
In meinem Promotionsprojekt untersuche ich dementsprechend die folgenden Fragen:
- Wie erzählen Schüler:innen die Transformationszeit?
- Wie wird die Transformationszeit in Gesprächen innerhalb der Familie erzählt?
- Wie wird Geschichte, die in Familien unterschiedlich erzählt wird, im Klassenzimmer ausgehandelt?
Aktuelle Projektphase: Nach einer ersten Pilotstudie im Rahmen des Projekts Zeitgeschichtliche Familienarchive aus Schüler*innenperspektive (ZFS), in dem Schüler*innenquellen zur Transformationszeit aus den Familien erhoben wurden, entwickle ich derzeit ein Forschungsdesign, das noch stärker auf die Gespräche der Schüler:innen ausgerichtet ist. Angedacht sind je eine offene Gruppendiskussionen innerhalb der Familie und im Klassenzimmer. Diese beiden Gespräche könnten durch eine Oral History Lernaufgabe unterrichtlich gerahmt werden.
Zeitgeschichtliche Familienarchive aus Schüler*innenperspektive
Siehe Forschungsprojekt Bring Your Own Source (BYOS)
Publikationen und Vorträge
- "Gegenstände, Gespräche, Geschichte. Über Geschichte(n) in Familie und Unterricht reden." In: Geschichte lernen 233 (2026), S. 23-27.
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Anstehend: National Narratives in an International Context. How Young People Tell Their Country’s History. Conference of the International Society for History Didactics (ISHD) History Teacher Training, Trainers and Trainees. 10.–12.9.2025, Wrocław
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Anstehend: Die Erzählungen Jugendlicher – Die Auswertung Forschender – Die Anwendung bei Lehrenden und Lernenden, Geschichtsdidaktik empirisch, 04.–05.09.2025, Basel
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Bilingualer Unterricht in geschichtsdidaktischer Theorie und Praxis. Vortrag im CLIL-Begleitstudium der Georg-August Universität Göttingen, 14.06.2025
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Demokratie in der Schule? Jugendliche Wahrnehmung von Gestaltungsräumen im Geschichtsunterricht. Vortrag im Rahmen des Geschichts- und Kulttreffs der Universität Paderborn, 22.05.2025
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Jugendliche machen Geschichte? Zwischen gesellschaftlicher Bestimmtheit und individueller Selbstbestimmungsfähigkeit. Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums der Professur für Geschichte und Geschichtsdidaktik der PH Ludwigsburg, 07.05.2025
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Agency und Pädagogische Praxis. Zur empirischen Sichtbarkeit von Agency beim historischen Erzählen von Jugendlichen. Vortrag auf der Tagung “Agency” – Potenzial und Grenzen für die geschichtsdidaktische Theorie. 30.9.–2.10.2024, Rostock.
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“Mein erstes Wort auf Deutsch war ‘guck’” – Sehbehinderte Jugendliche erzählen ihre Geschichte. Vortrag auf der Zweijahrestagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik. 18.–20.9.2024, Mainz.
- Empirische Zugänge zum Narrativitätsparadigma. Vortrag im Forschungskolloquium der Universität Innsbruck, 8.4.2024.
- Historisches Denken im Bilingualen Sachunterricht fördern. Ein Problemaufriss aus zwei Perspektiven. Vortrag auf der Tagung: CLIL im historischen Sachunterricht: Perspektiven für inhaltliches und fremdsprachliches Lernen. 29.2.2024–1.3.2024, Heidelberg (mit Heike Krösche)
- „Germany wanted an empire, like Britain.“ Darstellungen des Imperialismus im deutschen und englischen Diskurs. Vortrag im Neuzeitliches Forschungskolloquium der Universität Kassel, 11.12.2023, Kassel
- „Erzählˈ Deine Geschichte …“ – Eine Strategie für die Theoretisierung der Empirie. Vortrag auf dem AK-Treffen: Geschichtsdidaktisch forschen. Theorie und Empirie im Dialog, 4.10–6.10.2023, Köln (mit Manfred Seidenfuß)
- The narrative paradigm’s narrative. A disciplinary history. Vortrag auf der Konferenz: international research association for history and social science education, 18.9.2023–20.9.2023, Köln
- „Interkulturelle Perspektivität als Potenzial Bilingualen Geschichtsunterrichts?“ Vortrag auf der Tagung geschichtsdidaktik empirisch in Basel (7.9.–8.9.2023)
- „Wie man mit Geistesarbeit erfolgreich werden kann. Das Beispiel Uwe Uffelmann.“ Gemeinsamer Vortrag mit Manfred Seidenfuß auf der Tagung Akteur:innen, Diskurse und Praktiken der 1970er und 1980er Jahre des AK „Disziplingeschichte“ der KGD in Graz (15.–17.8.2023)
- „Blinden- und Sehbehindertenpädagogik und Geschichtsdidaktik im Dialog. Historisches Erzählen als Grundlage für den inklusiven Geschichtsunterricht.“ Gemeinsamer Vortrag mit Manfred Seidenfuß und Markus Lang auf dem 37. Kongress für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik in Marburg (31.7.–4.8.2023)
- "Ein Kronjuwel - Drei Geschichten. Wie bilingualer Geschichtsunterricht zur Vermittlung eines aktuellen Kulturbegriffs beitragen kann." Tischvorlage und Diskussionsbeitrag am 1.-3.07.2019 auf dem Kulturdidaktischen Symposium unterricht_kultur_theorie in Göttingen
- "Interkulturelle Perspektivität fördern durch Concept Maps". Vortrag und Workshopleitungen am 14.06.2019 in Göttingen
- "Chancen und Herausforderungen der Konzeptäquivalenz im bilingualen Geschichtsunterricht" – Vortrag und Workshopleitung auf dem 'Zweiten Tag des Bilingualen Unterrichtens' am 22.02.2019 in Wuppertal
- "Der deutsche" und "der englische" Blick auf Imperialismus/Imperialism. Vortrag auf der IX. Nachwuchstagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD) vom 15.-16.6.2018 in Kassel
Schwerpunkte in Forschung und Lehre
- Oral History
- Geschichte in Familie und Schule
- Transformationszeit
Aktuelle Lehrveranstaltungen
- Seminar: Geschichte in Familie und Schule
Vergangene Lehrveranstaltungen
- Hauptseminar: Geschichte in Familie und Schule
- Juni 2026: Lehrerfortbildung „Die eigene Geschichte ausstellen – demokratisch, partizipativ, produktiv“.
- Hauptseminar: Nachwendezeit in der Erinnerung von Zeitzeug*innen.