Projekt "HeatTransX"
Wärmetransformation von Niedertemperaturverteilungssystemen mittels Wärmepumpen
| Projektleitung und -koordination: |
Prof. Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert |
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Auftraggeber: |
BMWE (FKZ: 03EN1105C) |
| Projektpartner: . |
IfEU GmbH |
| Laufzeit: | 07/2025 - 06/2028 |
Kurzbeschreibung
Wärmeversorgung mittels Fernwärme ist in vielen Gemeinden eine technische attraktive Option, die im Rahmen der Dekarbonisierung und Kommunalen Wärmeplanung zusätzliche Bedeutung erhält. Um am Ende eine Reduktion der Treibhausgasemissionen mit der Versorgung über die Fernwärme zu erreichen, müssen Wärmenetzbetreiber ihre Wärmeerzeugung im Zuge des Wärmeplanungsgesetzes auf klimafreundliche Alternativen umstellen. Neben Energieträgern wie Biomasse und Wasserstoff kommen insbesondere erneuerbare und unvermeidbare Wärmequellen wie Ab- und Umweltwärme in Betracht, die vor allem mittels Wärmepumpen und bei niedrigen Netztemperaturen effizient eingebunden werden können. Eine Absenkung von Netztemperaturen führt jedoch zu Herausforderungen auf der Netz- sowie auf der Abnehmerseite. Netzseitig sinken die Temperaturdifferenzen, was zu größeren Masseströmen führt. Abnehmerseitig müssen bestimmte Systemtemperaturen realisiert werden, wenn nicht die gesamte Sekundäranlage ertüchtigt werden soll. Bei einer Absenkung der fernwärmeseitigen Systemtemperaturen muss eine Anhebung dieser auf das notwenige Temperaturniveau im Gebäude erfolgen.
Das Projekt HeatTransX befasst sich mit einer technischen Lösung auf Basis einer Boosterwärmepumpe, welche in eine Hausanschlussstation (HAST) integriert ist um die technischen Zieleparameter zu erreichen.
Projektziele
- Entwicklung einer um eine Wärmepumpe erweiterte HAST für Fernwärmenetze, die als Grundlage für eine sukzessive Transformation des Fernwärmesystems und damit zur Dekarbonisierung des Gebäudebestandes in verdichteten urbanen Räumen beiträgt.
- Implementierung eines Digitalen Zwillings der Wärmepumpenübergabestation, sowie die Entwicklung von Steuerungskomponenten und Schnittstellen zu einer Cloud-basierten Steuerung des Gesamtsystems. Damit wird eine prädiktive und netzdienliche Betriebsweise dezentraler Anlagen angestrebt.
- Untersuchung der Flexibilisierungsmöglichkeiten des Wärmenetz betriebs sowie Bau und Erprobung eines Demonstrators im Feldtest.