29.09.2026
Saskia Bohn erhält Johann-Andreas-Schubert-Preis
Am 21. September 2026 wurde Saskia Bohn im Rahmen der SACHSENMETALL-Preisverleihung im Talent Campus des BMW Werk Leipzig mit dem Johann-Andreas-Schubert-Preis 2026 ausgezeichnet.
In einer feierlichen Zeremonie wurden Preise für die sächsische Metall- und Elektroindustrie 2025/2026 sowie die Johann-Andreas-Schubert-Preise 2026 verliehen. Der Preis ist benannt nach dem bedeutenden sächsischen Industriellen und Forscher Johann Andreas Schubert und wird alle zwei Jahre an promovierende und diplomierende Studierende vergeben, die durch wissenschaftliche Exzellenz und technologische Innovationskraft überzeugen.
Saskia Bohn wurde für ihre herausragende Diplomarbeit „Optimierung der selektiven Lithiumextraktion aus pyrolysierter Schwarzmasse unter Einbeziehung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit“ ausgezeichnet - eine Arbeit, die in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, Abteilung Hydrometallurgisches Recycling und Rohstoffchemie, entstanden ist. Ihre Forschung untersuchte ein innovatives hydrometallurgisches Verfahren zur selektiven Lithiumgewinnung aus pyrolysierten Batterierückständen, wobei die Laugung mit Wasser und CO₂ unter variierenden Bedingungen (Druck, Temperatur, Feststoff-Flüssigkeits-Verhältnis) systematisch optimiert wurde.
Die Ergebnisse tragen wesentlich zum besseren Verständnis der Prozessmechanismen bei und schaffen eine fundierte Basis für die Entwicklung nachhaltiger, wirtschaftlich tragfähiger Recyclingkonzepte im Bereich der Batterierohstoffe – ein zentraler Baustein für die Energiewende.
Wir gratulieren Saskia Bohn herzlich zu dieser hervorragenden Anerkennung und freuen uns auf ihre weiteren Beiträge zur nachhaltigen Rohstoffwirtschaft!